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BOLIVIEN

Die Gewerkschaft der Kinder
Donnerstag, den 23. Mai 2013

von Thomas Guthmann und Ana Salazar Tórrez

BOLIVIEN

(Berlin, 23. März 2013, npl).- Im Stadtzentrum von Boliviens Metropole La Paz sitzt Guillermo auf einem Schemel, seine Skimütze ist über das Gesicht gestülpt. Seit einiger Zeit arbeitet der Dreizehnjährige als Schuhputzer. Das Geld, das er verdient, trägt zum familiären Einkommen bei: "Für die normale Reinigung verlange ich einen Boliviano (ca. zehn Eurocent), wenn die Schuhe sehr schmutzig sind, verlange ich 1,50" meint der schmächtige Junge mit den dunklen Gesichtszügen. Manchmal stecken ihm die Kunden mehr Geld zu, "so habe ich auch schon mal 80 Bolivianos verdient. Normal sind aber 30 Bolivianos am Tag". Für das Geld, das er verdiene, so erklärt Guillermo, "kaufe ich Dinge, die ich fürs Leben benötige, Kleidung oder Materialien fürs Lernen". Guillermo lernt gerne und geht auch gerne zur Schule. Für einen regelmäßigen Besuch fehlt ihm allerdings beim Schuhe putzen die Zeit; er arbeitet von morgens bis abends.

erschienen in Poonal Nr. 1046 | Weiterlesen...
 

BRASILIEN

Viertgefährlichstes Land der Welt für Journalisten
Mittwoch, den 22. Mai 2013

von José Manuel Rambla

BRASILIEN

brasilien: Der Mord an Décio Sá wurde immerhin aufgeklärt. Foto: Otramérica(Berlin, 23. Februar 2013, Otramérica).- Todesdrohungen an und Ermordungen von JournalistInnen lassen in Brasilien die Alarmglocken schrillen. Laut der Daten des amerikanischen Schutzkomitees für JournalistInnen CPJ (Comittee to Protect Journalists) war der aufstrebende Riese aus Lateinamerika für ReporterInnen 2012 das viertgefährlichste Land der Welt. Als gefährlicher werden nur noch Syrien, Somalia und Pakistan eingestuft. In den Jahren 2011 und 2012 wurden in Brasilien mindestens zehn JournalistInnen umgebracht, seit dem Jahre 1992 sind es schon 24. 70 Prozent der Verbrechen gegen JournalistInnen, die seit 1992 geschehen sind, warten noch immer auf Aufklärung.

erschienen in Poonal Nr. 1046 | Weiterlesen...
 

KOLUMBIEN

Streik der KartoffelproduzentInnen gegen Freihandel und Preisverfall
Donnerstag, den 09. Mai 2013

KOLUMBIEN

(Venezuela, 08. Mai 2013, telesur).- Tausende KartoffelproduzentInnen haben Anfang Mai im Landesinneren Kolumbiens mit einem Streik und Straßenblockaden gegen die Politik der Regierung protestiert. Sie wollten mit ihren Protesten erreichen, dass die Regierung von Juan Manuel Santos die Freihandelsverträge, die sie mit verschiedenen Staaten unterzeichnet hatte, neu verhandelt und die nationale Produktion besser schützt.

erschienen in Poonal Nr. 1044 | Weiterlesen...
 
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