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Poonal Nr. 478 Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 478 vom 18. Mai 2001 Inhalt MEXIKO Wem gehört Jesus? GUATEMALA Mord an Nonne hat möglicherweise politische Hintergründe Justizwesen: Regierung missachtet Empfehlungen EL SALVADOR Weiterhin Bedrohung durch Erdbeben HAITI Giftiges Obst PUERTO RICO US-Armee beendet Truppenübungen, der Protest geht weiter NICARAGUA Indigene Gemeinschaften wollen für ihr Land ...
Bischof trifft Drogenboss in Guerrero (Mexiko-Stadt, 2. April 2018, npl).- Er hat es wieder getan. Der katholische Bischof Salvador Rangel Mendoza traf sich am Karfreitag (30.3.) mit einem „hohen Drogenboss“ und sprach Ostern offen darüber. Rangel Mendoza steht dem Bistum Chilpancingo-Chilapa im Bundesstaat Guerrero vor. Es ist eine der gewalttätigsten Diözesen in ganz Mexiko. Verschiedene Drogenkartelle kämpfen dort um die Vormachtstellung und Transportrouten. Viele arme Gemeinden leben vom Schlafmohn-Anbau. Meh...
Mexiko: Spätes Urteil gegen Päderasten-Priester (Mexiko-Stadt, 20. März 2018, npl).- Die mexikanische Justiz verurteilte den ehemaligen Priester Carlos López Valdés wegen Päderastie zu einer Haftstrafe von 62 Jahren, von denen maximal 40 Jahre abgesessen werden müssen. Das Opfer, Jesús Romero Colín und seine Familie hatten den Missbrauch bereits vor zehn Jahren vor Gericht angeklagt. Teile der Justiz und der katholischen Kirche hatten das Verfahren jedoch hinausgezögert und auf eine Verjährung des Falles hingearbeitet. Col...
Sieg der Doppelmoral: Abtreibung bleibt absolut verboten Von João Flores da Cunha (São Leopoldo, 9. Juni 2017, ihu-unisinos).- Der Senat der Dominikanischen Republik hat sich am 31. Mai gegen die Entkriminalisierung der Abtreibung in dem Karibikstaat entschieden. Die Abstimmung war Teil einer Reform des dominikanischen Strafrechts. Das Strafrecht des Landes sieht bis zu drei Jahren Gefängnisstrafe für Frauen vor, die sich einer Abtreibung unterziehen. Zudem ordnet das Gesetz eine Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren für Är...
Kirche gegen geplante Liberalisierung des Abtreibungsgesetzes Von João Flores da Cunha (São Leopoldo, 14. März 2017, ihu-unisinos).- Ein Reformentwurf des Abtreibungsgesetzes, den die Regierung des Präsidenten Evo Morales vorgestellt hat, hat einen Streit in Bolivien ausgelöst. Die vorgeschlagenen Änderungen würden die Möglichkeiten von Frauen verbessern, legal abzutreiben. Für die bolivianische Kirche ist die Initiative „Unheil bringend“. Die Auseinandersetzung entzündet sich am geplanten Paragraf 157 des neuen Strafgesetzbuc...

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