Ali punja allerseits. Indigene Sprachen gibt es in Lateinamerika Tausende. Nahuatl, Kichwa, Mapudungun – es muss nicht immer Spanisch oder Portugiesisch sein. Lange Zeit aus Schulen und dem öffentlichen Leben verbannt, sind nicht-europäische Idiome heute wieder in aller Munde. Und schwarze Traditionen aus dem Amazonas und indigene Mythen von Flussgeistern sind nicht etwas Stoff für Folklore, sondern Impulse für Vielfalt und Widerstand in der Gegenwart.

Erstes Fernsehprogramm auf Quechua in Peru
Erstes Fernsehprogramm auf Quechua in Peru
Von Anita Starosta. (24. Dezember 2016, amerika21).- Im peruanischen staatlichen Fernsehen ist das erste Nachrichtenprogramm in der indigenen Sprache Quechua auf Sendung gegangen. Ziel sei es, die soziale Inklusion und die Quechua sprechende Bevölkerung Perus zu erreichen. Die Sendung trägt den Titel "Ñuqanchik" (Wir) und wird von Marisol Mena und
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18 Millionen Indígenas von Diskriminierung betroffen
18 Millionen Indígenas von Diskriminierung betroffen
Wie das Forschungszentrum für anthropologische Soziologie CIESAS-Occidente (Centro de Investigaciones y Estudios Superiores en Antropología Social) festgestellt hat, sind mindestens 18 Millionen Indígenas in Mexiko aufgrund ihres Aussehens, ihrer Kleidung, ihrer Sprache oder ihrer Gewohnheiten von Diskriminierung betroffen. Darüber hinaus leben 80 Prozent in Armut, davon 20 Prozent in extremer
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Der Aufstand der Vergessenen – Costa Ricas Indigene wehren sich gegen Großgrundbesitzer*innen
Der Aufstand der Vergessenen – Costa Ricas Indigene wehren sich gegen Großgrundbesitzer*innen
Von Markus Plate, San José (San José, 29. April 2016, voces nuestras-npl).- Costa Rica stellt sich gerne als friedliche Musterdemokratie in Lateinamerika dar. Wenn es aber um den Umgang mit der eigenen indigenen Urbevölkerung geht, verhält sich das mittelamerikanische Land nicht besser als so manches postkoloniale pseudodemokratische Regime auf dem
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Peru: Cocoma-Indigenas mit Flussgeistern gegen Schwimmbagger
Peru: Cocoma-Indigenas mit Flussgeistern gegen Schwimmbagger
Millionen von Bewohner*innen des Amazonas leiden unter Klimawandel, Abholzung und Artensterben. Wenn überhaupt über sie berichtet wird, dann tauchen sie höchstens als Opfer auf; als edle Wilde im Dschungel oder entwurzelte Tagelöhner*innen in den Provinzstädten. Dabei ist der Alltag im Amazonas äußerst vielschichtig. Und Indigenas sind alles andere als passive
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Häuser des Volkes Acoma in New Mexiko / Foto: David Sanchez
Wie behandeln die USA ihre indigenen Völker?
Wie behandeln die USA ihre indigenen Völker?
von Daniel Sánchez Velásquez*(Lima, 02. Juli 2015, servindi).- Immer wieder habe ich zu hören bekommen, die USA seien das entwickeltste Land der Welt. Auf Einladung des US-Außenministeriums habe ich mir gerade mehrere Städte angesehen, um mir ein Bild von den verschiedenen Ausformungen der Regierungspolitik für Indigene zu machen.
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Zu verkaufen gibts immer noch nicht viel. Foto: D. Ossami
Zwischen Hoffnung und Skepsis
Zwischen Hoffnung und Skepsis
von Darius OssamiKUBA (Berlin, 19. Juni 2015, npl).- Als am Ende letzten Jahres überraschend Gespräche zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten angekündigt wurden, waren die meisten Kubaner*innen überrascht und froh. Inzwischen ist die Freude einer gewissen Skepsis gewichen. Wird jetzt alles besser? Wird das Wirtschaftsembargo der USA aufgehoben? Oder wird
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