Zwischen Protest, Pandemie und Autoritarismus

Protest in Chile 2019. Foto: Carlos Figueroa (CC BY-SA 4.0)

Im August lud das Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland zu einem virtuellen Forum über die Protestbewegung in Lateinamerika ein. Eingeladen waren u.a. Aktivist*innen aus Chile, Ecuador und Brasilien. Insbesondere Ecuador und Chile erlebten seit Herbst 2019 große Proteste, die im Fall von Ecuador durch ein Abkommen mit der Regierung und im Fall von Chile durch die Corona-Pandemie an Mobilisierungskraft verloren. Vorerst. In Brasilien gab es hingegen keine größere Protestbewegung, trotz eines offen rechtsradikal auftretender Präsident Jair Bolsonaro. Verbunden sind all die unterschiedlichen Aktivist*innen dadurch, dass sie mit Sorge auf die demokratischen Strukturen ihrer Länder blicken. Auch beobachten sie alle eine wirtschaftspolitische Ausrichtung ihrer Länder, die neoliberale Reformen zunehmend autoritär durchzusetzen sucht. Während der Corona Epidemie haben sich diese Entwicklungen verschärft.

Zu dem Audio-Beitrag erscheint auch demnächst ein poonal-Artikel.

CC BY-SA 4.0 Zwischen Protest, Pandemie und Autoritarismus von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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