„Das Regime muss weg“

Amaya Coppens nach ihrer Festnahme im September 2018. Foto: Barricada/Arturo G.

Vor mittlerweile anderthalb Jahren, am 18. April 2018, begannen in Nicaragua die Proteste von Rentner*innen und Studierenden gegen eine geplante Reform der Sozialversicherung. Die Proteste wurden von der Regierung von Daniel Ortega und Rosario Murillo brutal unterdrückt. Was folgte, war ein Monate andauernder, landesweiter Aufstand; über 300 Menschen starben, Zehntausende gingen ins Exil. Heute gibt es im Land noch immer kleinere Demonstrationen und Proteste, die Gesellschaft ist tief gespalten.

Die 24-jährige Medizinstudentin Amaya Coppens ist eines der Gesichter dieser Revolte. Sie wurde am 10. September 2018 festgenommen und verbrachte neun Monate im Gefängnis. Erst am 11. Juni 2019 kam Coppens im Rahmen einer Amnestie wieder frei. Im Gespräch mit Radio onda wirkt sie erschöpft, aber auch entschlossen. Sie hält es für eine moralische Verpflichtung, weiter mit dem Oppositionsbündnis Unidad Nacional Azul y Blanco für ein Ende des „Regimes“ von Ortega und Murillo und für die Wiederherstellung von Demokratie, Gerechtigkeit und Meinungsfreiheit in Nicaragua zu kämpfen.

CC BY-SA 4.0 „Das Regime muss weg“ von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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