onda-info 482 – Corona in Lateinamerika

Hallo und willkommen zum onda-info 482.

Zwei Wochen sind seit unserer letzten Sendung vergangen, heute befinden wir uns in einer anderen Welt. Die Corona-Krise ist weltweit zum beherrschenden Thema geworden. Im Minutentakt werden wir über aktuelle Entwicklungen in Italien, Spanien oder Deutschland informiert.

Aber über viele Weltregionen hören wir kaum etwas, obwohl das Virus bekanntlich vor Grenzen keinen Halt macht. Lateinamerika ist wieder einmal fast komplett vom medialen Radar verschwunden, aber auch dort sind Millionen von Menschen mit der Corona-Krise und ihren Folgen auf Politik und alltägliches Leben konfrontiert.

Wir haben unsere Korrespondent*innen vor Ort befragt: Manche von Ihnen sind zum Zeitpunkt dieser Sendung schon nach Deutschland zurückgekehrt, andere sind auf der Rückkehrliste und warten auf einen Flug. Und manche bleiben in Lateinamerika, harren aus, halten die Stellung und werden uns auch in den kommenden Wochen und Monaten von der Situation in ihrem Land berichten.

Corona, was heißt das auf der anderen Seite des Atlantiks?

Eine interessante halbe Stunde wünschen wir vom onda-info.

CC BY-SA 4.0 onda-info 482 – Corona in Lateinamerika von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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2 Kommentare zu „onda-info 482 – Corona in Lateinamerika

  1. Vielen Dank für den Überblick, wie in einzelnen Ländern LAs mit der Corona-Epidemie umgegangen wird.
    Ich möchte etwas ergänzen. Hier in Nicaragua ist die Regierung, die sich selbst fälschlicherweise „sandinistisch“ nennt, nicht untätig: Sie ruft zu Massenveranstaltungen auf, z. B. unter dem Motto „Liebe in Zeiten des Covid-19“ oder organisiert religiöse Aktivitäten, die zwar zur nicaraguanischen Tradition gehören, aber von der Kirche abgesagt wurden. An den Veranstaltungen nimmt natürlich kein Familienmitglied des Ortega-Murillos-Klans teil, dabei zeigen sie sich sonst so gerne mit IHREM Volk.
    LehrerInnen werden dazu angehalten, von Haustür zur Haustür zu gehen, um die Eltern dazu zu bewegen ihre Kinder wieder in die Schule zu schicken. Dabei schicken die meisten LehrerInnen ihre eigenen Kinder selbst nicht zur Schule. StudentInnen wird gedroht, sie zwangszuexmatrikulieren, wenn sie nicht zur Uni gehen. Zahlen über durchgeführte Tests und positive Fälle werden nicht bekannt gegeben oder sind unglaubwürdig. Medizinische Personal in den Notaufnahmen der Krankenhäuser soll keinen Mundschutz zu tragen; angeblich um keine Panik aufkommen zu lassen. Viele Leute begeben sich in Selbstquarantäne.
    Der „Präsident“ hat sich bis heute nicht zur Epidemie geäußert.
    Ich will es dabei belassen. Es gäbe noch viel zu sagen.
    Saludos y salud desde Nicaragua

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