Tabaré Vázquez kehrt Sozialistischer Partei den Rücken

(Rio de Janeiro, 04. Dezember 2008, púlsar).- Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Uruguays Präsident Tabaré Vázquez am 24. November seine Mitgliedschaft in der Sozialistischen Partei (PS) aufgekündigt, nachdem die PS das von Vázquez im November eingelegte Veto gegen eine Liberalisierung der Abtreibungsgesetzgebung im Land kritisiert hatte (siehe Poonal Nr. 821, 822).

Die Sozialistische Partei hatte nach dem von Vázquez eingelegten Veto am 23. November beschlossen, dass ihre Abgeordneten in der nächsten Legislaturperiode erneut dem Kongress eine Gesetzesinitiative zur Legalisierung von Abtreibung vorlegen sollen.

Der Kongress wiederum, der die liberalisierte Abtreibungsregelung knapp angenommen hatte, gab bekannt, dass er „das Veto, dass der Präsident eingelegt hat, zutiefst bedauert“. Zudem scheint es Unstimmigkeiten über die Gesetzmäßigkeit des von Vázquez eingelegten Vetos zu geben.

Wie die Tageszeitung La República meldete, wollen einige Mitglieder der PS Vázquez dazu überreden, seinen Parteiaustritt zu überdenken. Vázquez war seit 1987 Teil des Zentralkomitees der Partei, der er seit den 1970er Jahren angehörte.

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