Nach Brasilien die meisten Fälle von COVID-19 in Lateinamerika

Perus Präsident Martín Vizcarra ist sicher, dass die Fälle von COVID-19 im Land in den nächsten Wochen signifikant ansteigen werden. (Foto: Servindi)

(Lima, 12. April 2020, Servindi).-  Zwischen dem 11. und dem 12. April 2020 wurden in Peru 671 Menschen positiv auf COVID-19 getestet. Damit erhöht sich die Zahl der Infizierten auf 7.519. Somit hat das Land die zweithöchste Zahl von Infizierten in ganz Lateinamerika.

Laut dem jüngsten Bericht des Gesundheitsministeriums (Minsa) fielen von den Tests in diesen 24 Stunden, darunter Schnelltests sowie molekulare Proben, 7.519 positiv und 58.864 negativ aus. Außerdem informierte das Ministerium über 12 weitere Tote durch das Virus, die Zahl der verstorbenen COVID-19-Patient*innen erhöht sich somit in Peru auf 193.

Mehr Tests – mehr bestätigte Fälle

Bereits einige Tage zuvor hatte der peruanische Gesundheitsminister Victor Zamora angekündigt, dass die folgenden zwei Wochen, um die der Ausnahmezustand bis zum 26. April verlängert worden ist, die „zwei härtesten Wochen“ für das Land und die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus werden würden.

Der Grund dafür, dass die Fallzahlen in Peru in der letzten Woche so rasant angestiegen sind, liegt vor allem im Ausbau der Testkapazitäten. So können nun deutlich mehr Tests am Tag gemacht werden: Waren es vorher 1.000 am Tag, sind es jetzt 9.000. Mit mehr Tests steigt auch die Zahl der bestätigten Fälle signifikant.

Am 12. April stieg die Zahl der bestätigten Fälle auf ein Maß, das Peru nun in der Liste der lateinamerikanischen Länder direkt hinter Brasilien bringt. Dort gab es am 12. April am meisten Fälle auf dem Kontinent: bereits 22.169 Erkrankte und 1223 Tote. Peru hat nun auf dem zweiten Rang der Länder mit den meisten Fällen Ecuador und Chile abgelöst. Auf dem dritten Platz liegt nun Ecuador mit 7.466 Fällen und 333 registrierten Toten, auf dem vierten Platz Chile, wo bereits 7.213 Fälle und 80 Tote verzeichnet worden sind.

Auf der Liste stehen weiterhin Mexiko (4.219 Fälle, 273 Tote), Panama (3.234 Fälle, 79 Tote), Dominikanische Republik (2.967 Fälle, 173 Tote), Kolumbien (2.776 Fälle, 109 Tote) und Argentinien (2.142 Fälle, 89 Tote).

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Kommentare zu „Nach Brasilien die meisten Fälle von COVID-19 in Lateinamerika“;

  1. Sind das nicht absolute Zahlen? Wäre es im Vergleich nicht besser relative Zahlen zu reporten? Brasilien, Chile und auch Perú sind ja viel größer als zum Beispiel Ecuador…

    Danke euch dennoch, dass ihr uns auf dem Laufenden haltet. Hoffentlich hat das bald ein Ende…

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