Öffentliches Stillen aus Protest

von Aromina Garcia

(Buenos Aires, 13. Januar 2013, púlsar).- Am 12. Januar demonstrierten 100 Frauen für die Brusternährung, indem sie ihre Babys in einem Einkaufszentrum in der costa-ricanischen Hauptstadt San José öffentlich stillten.

Die Aktion fand statt, nachdem eine Woche zuvor Particia Barrantes von einem Sicherheitsmann verwarnt worden war. Sie hatte ihr Baby in einem der Gänge des Einkaufszentrums Lincoln Plaza in der Hauptstadt gestillt, als der Wachmann ihr erklärte, dass öffentliches Stillen dort untersagt sei.

Der Vorgang wurde bekannt, weil sich eine Schwägerin von Barrantes bei einer lokalen Tageszeitung beschwerte. Die Frauen verabredeten sich über soziale Netzwerke in dem Einkaufszentrum und forderten, dass es erlaubt sein müsse, an jedem Ort im Land zu stillen.

Die costa-ricanische Präsidentin Laura Chinchilla ließ wissen, sie bevorzuge gesonderte Orte zum Stillen, unterstrich aber, dass deren Nutzung freiwillig sein müsse.

Das Einkaufszentrum Lincoln Plaza entschuldigte sich bei Patricia Barrantes und versicherte, dass das Stillen in den Gängen nicht verboten sei und dass die gesonderten Räume lediglich dazu da seien, dass es die Mütter bequemer hätten.

CC BY-SA 4.0 Öffentliches Stillen aus Protest von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Das könnte dich auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Webseite möchte Cookies für ein optimales Surferlebnis und zur anonymisierten statistischen Auswertung benutzen. Eine eingeschränkte Nutzung der Webseite ist auch ohne Cookies möglich. Siehe auch unsere Datenschutzerklärung.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen