Finanzchef vom Sinaloa-Kartell verhaftet

Inzwischen wurden auch noch mehrere mutmaßliche Fluchthelfer von (Venezuela, 23. Oktober 2015, telesur).- Die mexikanische Ermittlungsbehörde AIC (Agencia de Investigación Criminal), eine Unterabteilung von Interpol, hat Arturo Díaz Díaz verhaftet. Er gilt als Finanzchef des Sinaloa-Kartells, das vom flüchtigen Joaquín “El Chapo” Guzmán geführt wurde. Díaz Díaz wird vorgeworfen, für die Buchhaltung der Drogen verantwortlich gewesen zu sein, die in die USA exportiert wurden. Außerdem soll er die Transporte finanziert, Geldströme kontrolliert und Befehlsempfänger des Kartells bezahlt haben.

Díaz Díaz wurde am 20. Oktober im mexikanischen Hauptstadtdistrikt festgenommen. Anschließend wurde er in ein Gefängnis im südmexikanischen Oaxaca überführt. Nach Angaben der Tageszeitung El Universal liegt gegen den Finanzchef ein Auslieferungsantrag der USA vor. Díaz Díaz soll künftig in Arizona einsitzen.

Der Haftbefehl gegen Díaz Díaz wurde im Juli 2013 von einem Bundesrichter der mexikanischen Hauptstadt ausgestellt.

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