Anarchistische Gruppe legt Sprengsätze

(Rio de Janeiro, 04. Januar 2010, púlsar).- Die mexikanische Tierbefreiungsfront (Frente de Liberación Animal de México) hat sich zu den Anschlägen mit selbstgebastelten Sprengsätzen bekannt, bei denen am Morgen des 24. Dezember 2009 eine Bank und eine Firma für Trucks angegriffen wurden. In einem Schreiben teilte die Gruppe mit, dass die Bank BBVA-Bancomer und das Unternehmen Kenworth Mexiko direkt mitverantwortlich für die Ausbeutung der Tiere, Menschen und der Erde seien. Angesichts dessen, so der Text, habe die Gruppe beschlossen, nicht mehr nur zu reden sondern zu handeln.

Diese Aktionen sollten auch Solidarität mit einigen festgenommenen Jugendlichen bekunden. Diese waren verhaftet worden, nachdem am 15. Dezember vier Autos in Lomas de Padierna, im Südteil der mexikanischen Hauptstadt angezündet worden waren. Weiterhin bekannte sich die Gruppe zur „Befreiung“ von fünf Hühnern am 27. Dezember 2009, in einem Dorf südöstlich der Hauptstadt.

In einem anderen Schreiben erklärte die anarchistische Gruppe, es sei erwiesen, dass „die direkte Aktion ein Mittel“ sei, wenn „es nichts wert ist, was ein Tier will und es sich die Freiheit wünscht, genauso wie wir.“ Die Tierbefreiungsfront hatte sich im vergangenen Jahr zu mehreren Sprengstoffanschlägen auf Einkaufszentren in Mexiko-Stadt bekannt.

Am Morgen des 30. Dezember wurden zwei Explosionen an Bankfilialen im Tal von Toluca, am Rand der Hauptstadt gemeldet. Die Attacken haben Sachschaden verursacht, es sind jedoch weder Menschen noch Hühner verletzt worden. Zu diesen Anschlägen hat sich noch keine Gruppe bekannt.

CC BY-SA 4.0 Anarchistische Gruppe legt Sprengsätze von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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