40.000 Hektar Land für Guaraníes

(Rio de Janeiro, 16. Februar 2009, púlsar).- Die bolivianische Regierung hat bekannt gegeben, Guaraní-Indígenas im Alto Parapetí, Departement Santa Cruz, 40.000 Hektar Land übergeben zu wollen. Das Land gehört fünf Großgrundbesitzerfamilien, die es brach liegen lassen, es erfülle also keine ökonomischen und sozialen Funktionen, so die Regierung.

Der Vizeminister für Landfragen, Alejandro Almaraz, gab bekannt, die Landübertragung sei Teil des „Heilungsprozesses“, der sich in der Hand des nationalen Instituts für Agrarreformen INRA befinde.

Die Zone Alto Parapetí gilt als Hochburg des gewaltsamen Widerstands von Großgrundbesitzer*innen gegen die INRA. Immer wieder wird von dort auch gemeldet, dass Guaraní-Indígenas in sklavenähnlichen Arbeitsverhältnissen auf großen haciendas arbeiten. So haben auch jetzt die oppositionell regierte Präfektur von Santa Cruz und Gruppen von Viehzüchter*innen ihren Widerstand gegen die neue Maßnahme ausgerufen.

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