Fokus Menschenrechte 2017


NAFTA hat die Landwirtschaft in Mexiko sehr stark verändert / Wandbild, Archivo de Proyectos, CC_BY-NC-SA_2.0, flickr
Mexiko USA

Unser NAFTA-Erbe

Von Ana de Ita

(Mexiko-Stadt, 19. Mai 2017, la jornada).- Kurz vor dem Start der sogenannten „Modernisierung des Nordamerikanischen Freihandelsvertrages (NAFTA)“ prüfen die mexikanischen Verhandlungsführer*innen neue Zugeständnisse, damit der Vertrag überlebt. Obwohl Mexiko der Netto-Verlierer des trilateralen Abkommens gewesen ist, wollen die mexikanischen Funktionär*innen nun aus der Not eine Tugend machen und angeblich aus einer Position der Stärke heraus mit verschiedenen Trümpfen in der Hinterhand aufspielen. Dabei ist die Öffnung des Vertrages von den USA unter der Androhung erzwungen worden, ihn aufzulösen, falls er ihre Forderungen nicht befriedigt. […]


Brasilien Honduras Kolumbien Mexiko

2017 bereits mindestens 41 Verteidiger*innen von Menschenrechten ermordet

Am Montag, 1. Mai 2017, wies der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Ra’ad Al Hussein, auf das Risiko hin, dem die Verteidiger*innen für Menschenrechte an vielen Orten der Welt ausgesetzt sind. Er bezog sich insbesondere auf die Situation in Kolumbien. Dort berichtete man im Laufe des Jahres 2017 bereits von mehreren Dutzend Ermordungen. […]


Ein weitere Fall, der sich vor Kurzem ereignete: Waldomiro Costa Pereira wurde am 20. März 2017 nach einem Attentat auf seine Person im Krankenhaus ermordet / Foto: libered.net/servindi
Brasilien

MST-Bauernführer Waldomiro Costa Pereira nach Attentat im Krankenhaus ermordet

Von Libered.net. (Lima, 21. März 2017, Servindi).- Der ehemalige Aktivist der Landlosenbewegung MST, Waldomiro
Costa Pereira, wurde am Montag, den 20. März von fünf Unbekannten ermordet. Sie waren in das Krankenhaus der Stadt Paraupebas (Bundesstaat Pará) eingedrungen, in das er einige Tage zuvor wegen eines Attentates eingeliefert worden war, bei dem er schwer verletzt wurde.  […]


Krankenschwestern im Hungerstreik
Mexiko

Krankenschwestern im Hungerstreik

Von Redaktion cimac. (Mexiko-Stadt/Tuxtla Gutierrez, 03. April 2017, cimac-chiapas paralelo).- Am 3. April traten die Krankenschwestern María de Jesús Espinosa de los Santos, Cielo Gramajo Cundapí, Elivón Castillo Escobar, Verónica Zenteno Pérez und María Isidro Orozco in einen Hungerstreik, um ihre Wiedereinstellung in die Frauenklinik in Tuxtla Gutierrez, der Hauptstadt des Bundesstaates Chiapas im Süden Mexikos, zu fordern. Sie hatten im vergangenen Januar ihre Kündigung erhalten, nachdem sie für eine bessere Versorgung mit Medikamenten und Heilmitteln protestiert und die schlechte Situation im Gesundheitssektor angeprangert hatten, die schon seit mehr als vier Jahren andauert. Wegen dieser Proteste wurden außer ihnen noch weitere neun Angestellte entlassen. […]


War auch ein Kampf gegen das Schweigen: Die Karawane in den Süden (Caravanaalsur) / Foto: villarermosa tabasco nahual, flickr
Mexiko

Mexiko: Was man über den „größten Fund“ der Massengräber in Veracruz weiß

Von Juan Paullier, BBC Mundo*. (São Leopoldo, 16. März 2017, IHU-BBC Mundo).- Es ist noch unklar, wie viele Körper in den Massengräbern im Bundesstaat Veracruz begraben liegen, doch es wird davon ausgegangen, dass sie die Zahl noch steigt. Die Entdeckung des wohl größten Massengrabs in Mexiko erschüttert zum wiederholten Mal ein Land, das an solche Funde traurigerweise gewöhnt ist. […]