Abtreibung


Argentinien

Argentinien: Fünfter Jahrestag der Bewegung ‚Ni una menos‘

Tausende Menschen haben sich in Argentinien an der fünften Kundgebung von ‚Ni una menos‘ beteiligt. Die Bewegung mit dem Namen ‚Nicht eine (Frau) weniger‘ zog durch mehrere Städte Argentiniens mit Schildern wie: „Welches Mädchen wird uns in 29 Stunden fehlen?“, „entschuldigen Sie die Störung, aber wir werden gerade umgebracht“ und „straffreie Abtreibung – jetzt!“. Damit forderten sie unter anderem das Ende der geschlechtsbezogenen Gewalt und die Genehmigung der straffreien Abtreibung. […]


Argentinien

Fotoreportage: Mahnmal für die Toten durch geheime Abtreibung

Seitdem 38 Senator*innen am 8. August 2018 gegen die Legalisierung der Abtreibung abgestimmt haben, sind mindestens drei Frauen an den Folgen einer geheimen Abtreibung gestorben. Einen Monat nach der Abstimmung hat der Verband der argentinischen Journalistinnen ein Mahnmal in Gedenken an die Frauen initiiert. […]


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onda-info 440

Hallo und willkommen zum onda-info 440! In Argentinien haben sich die Konservativen und Erzkatholiken im Senat noch einmal durchgesetzt: Am 9. August haben die Senatorinnen und Senatoren knapp gegen eine Liberalisierung des Abtreibungsgesetzes gestimmt. Doch für viele Argentinierinnen und Argentinier, die in den letzten Wochen für die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen auf die Straße gingen, ist klar:  […]


Argentinien

Mafalda ist nicht gegen das Recht auf Abtreibung

Abtreibungsgegner*innen verpassten Mafalda ihr Symbol -ein hellblaues Tuch- und legten ihr Worte der Kampagne „Retten wir beide Leben“ in den Mund. Quino stellte sofort klar, dass dies nicht seiner persönlichen Position entspreche und er keine Erlaubnis erteilt habe, dieses Symbol in seinem Namen zu verwenden. […]


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onda-info 436

in Lateinamerika war in den letzten Wochen mal wieder einiges los. Zunächst präsentieren wir euch eine positive Nachricht: Am 14 Juni wurde vom argentinischen Parlament endlich die Legalisierung der Abtreibung beschlossen. Wir haben dazu ein paar Fakten zusammen gestellt. Danach geht es nach Nicaragua. Die anhaltende Repression im Land sorgt zunehmend auch für Gegengewalt, die Zahl der Toten seit dem 18. April ist bereits auf 200 gestiegen. Die Lage ist unübersichtlich, die Desinformation überall. Wir versuchen trotzdem, euch einen Überblick zu verschaffen. Und in Kolumbien hat es wieder nicht gereicht: 42 Prozent für den linken Präsidentschaftskandidaten Petro waren nicht genug. Iván Duque, Vertreter des konservativen Establishments und Ziehsohn von Hardliner Uribe, wird der nächste Präsident. Das bedeutet für den Friedensprozess nichts Gutes; allerdings war vom Frieden in vielen Provinzen eh nicht viel zu spüren. Bereits vor den Wahlen haben wir darüber mit zwei Aktivist*innen aus der kolumbianischen Provinz Bolívar gesprochen. […]