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(El Alto, 11. Februar 2019, npl).- In einer Ecke am Avaroa-Platz im Zentrum von La Paz steht ein Zelt, davor ein Banner mit der Aufschrift „Forum Meinungsfreiheit, für die Erneuerung der Demokratie!“, daneben sitzen einige Männer und Frauen, Gegner*innen von Evo Morales, in der Mittagssonne. Plötzlich kommt ein Dutzend Männer und Frauen, teilweise in Ponchos, Filzhüten und Polleras (lange Faltenröcke), Erkennungszeichen für Aymaras, der größten indigenen Bevölkerungsgruppe in...
#NiUnaMenos: Der argentinische Staat bleibt untätig
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(Buenos Aires, 28. Januar 2019, anred).- Im Jahr 2018 wurden in Argentinien mindestens 259 Morde an Frauen aufgrund deren Geschlecht registriert, so die Beobachtungsstelle gegen Femizide Mulalá (Observatorio de Femicidios de Mujeres de la Matria Latinoamericana). Bedauerlicherweise scheint sich auch im neuen Jahr nichts zu ändern: Nach etwas mehr als 20 Tagen des Jahres 2019 ist die Zahl der Femizide auf bereits 15 gestiegen. Der machistischen Gewalt wird kein Einhalt geboten...
Guaidó erklärt sich zum einstweiligen Präsidenten von Venezuela
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(Montevideo, 24. Januar 2019, la diaria).- Auf den Straßen von Caracas und in anderen Städten von Venezuela kam es zu vielfachen Protesten: Die Opposition hatte aufgerufen, die zweite Amtszeit von Nicolás Maduro nicht anzuerkennen, die er vor zwei Wochen angetreten hatte. Am Mittwoch, den 23. Januar endete einer der Protestzüge mit einer Rede vom Juan Guaidó, dem Präsidenten der Nationalversammlung. In der Nationalversammlung, die das Parlament darstellt, bildet die Oppositio...
Wahlen 2019: Wohin geht der Weg für Bolivien?
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(Buenos Aires, 17. Dezember 2018, marcha noticias).- Weniger als ein Jahr vor den geplanten Präsidentschaftswahlen in Bolivien hat das Oberste Wahlgericht TSE (Tribunal Supremo Electoral) entschieden, dass Evo Morales und Álvaro García Linera sich als Kandidaten für diese Wahl aufstellen lassen dürfen. Aussichten und Auswirkungen mit der Feministin Adriana Guzmán. Am 29. Oktober 2019 werden im Plurinationalen Staat Bolivien Präsidentschaftswahlen stattfinden. Und bereits j...
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(Buenos Aires, 6. September 2018, amerika21).- Präsident Mauricio Macri hat sich in Argentinien in einer 25-minütigen Fernsehansprache an die Bevölkerung gewandt und angesichts einer schweren Währungskrise erstmals einen nationalen Notstand anerkannt. Angesichts des bereits mehrere Monate andauernden Werteverfalls des argentinischen Pesos warb er um Vertrauen in seine neoliberale Politik und Verständnis für bestehende und zukünftige Kürzungsmaßnahmen. Es sei nötig, "Anstrengu...