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Tödliche Polizeigewalt in Argentinien: Gespräch mit Sergio Maldonado
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Am 1. August 2017 verschwand der argentinische Kunsthandwerker und Aktivist Santiago Maldonado nach einem Polizeieinsatz gegen eine Gruppe von Mapuche, die eine Straße in Patagonien blockiert hatten. Das Schicksal von Santiago Maldonado hatte damals die argentinische Öffentlichkeit und den Wahlkampf geprägt, am 1. Oktober 2017 gingen landesweit bis zu 300.000 Menschen gegen Polizeigewalt und für Gerechtigkeit auf die Straße. Viele hatten noch die tausendfachen Fälle von gewal...
onda-info 461
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Hallo und willkommen zum onda-info 461! Diesmal gibt es ein Spezial und unsere Sendung dreht sich heute um Argentinien. Am 1. August 2017 starb der argentinische Aktivist Santiago Maldonado nach einem Polizeieinsatz. Die ungeklärten Umstände seines Todes brachten 300.000 Menschen auf die Straße und setzten die Regierung unter Druck. Jetzt konnten wir mit seinem Bruder Sergio sprechen, als dieser in Berlin zu Gast war. Argentinien ist weltberühmt für sein Rindfleisch. De...
Mehr gegen als für Bolsonaro
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(São Paulo, 22. Mai 2019, Brasil de Fato).- Bei einer Befragung durch Atlas Político bewerteten 36,2 Prozent der Brasilianer*innen die Regierung Bolsonaro als schlecht oder sehr schlecht. Die Ablehnung der Bevölkerung übertrifft bei dieser Befragung zum ersten Mal die Zustimmung zur Regierung des ultrarechten Präsidenten Jair Bolsonaro. Nur noch 28,6 Prozent bewerten die Regierung als gut oder sehr gut. 31 Prozent beurteilen die Regierung als mittelmäßig. Seit der letzten Bef...
Gesetzentwurf gegen Kriminalisierung von sozialem Protest
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(Lima, 8. Mai 2019, Servindi/ poonal).- Im jahrelangen Konflikt um das Bergbauprojekt Las Bambas sind 115 Gemeindemitglieder, die von ihrem Recht auf Protest Gebrauch gemacht haben, angeklagt. Auch Haftbefehle wurden ausgestellt. Damit soziale Proteste nicht mehr kriminalisiert werden und die Anklagen gegen die Gemeindemitglieder aufgehoben werden, hat die Fraktion Nuevo Perú (Neues Peru) zwei Gesetzesentwürfe im Kongress vorgestellt. Umsiedelung - Straßenbau - Vertragsverle...
Kolumbien: Sondergerichte für Verbrechen gegen soziale Aktivist*innen
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(Montevideo, 10. Mai 2019, la diaria).- Häufige Angriffe und Drohungen gegen soziale Anführer*innen in Kolumbien haben die Regierung von Iván Duque dazu veranlasst, die Schaffung von Sondergerichten anzukündigen, die diese Fälle strafrechtlich verfolgen sollen. „Wir möchten das Land darüber informieren, dass mehrere Richter*innen ernannt werden, um die Morde an unseren sozialen Anführer*innen strafrechtlich zu verfolgen und exemplarisch zu bestrafen“, kündigte der kolumbianis...