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Behörden im Bundesstaat Sinaloa: „Abwesenheiten“ statt erzwungenes Verschwindenlassen Das bleibt meist von Verschwundenen in Sinaloa. Dieses Bild stammt allerdings aus Chile, von der Haftanstalt Pisagua während der Diktatur. Foto: Wikimedia commons/Claudio Rodriguez (CC BY-SA 3.0) (Mexiko-Stadt, 16. November 2016, la jornada/poonal).- Wie inzwischen in vielen mexikanischen Bundesstaaten haben sich auch im Bundesstaat Sinaloa - vor allem weibliche - Familienangehörige organisiert, um ihre unter gewaltsamen Umständen verschwundenen Verwandten zu suchen. „Las R...
Fährtensuche: Funde geheimer Gräber gehen weiter Von Gerold Schmidt Eines von Dutzenden geheimen Gräbern in Mexiko. Foto: telesur (Mexiko-Stadt, 22. September 2016, npl).- Im nördlichen Bundesstaat Sinaloa stieß die Gruppe „Las Rastreadoras” (Die Fährtensucherinnen) nach anonymen Hinweisen Mitte September auf sechs Leichen in einem geheimen Grab im Landkreis Ahome. Die Opfer wurden offenbar erschossen. Die Rastreadoras haben zwei Jahre nach ihrer Gründung inzwischen laut Zeitungsberichten fast 300 Mitglieder, darunte...
„Iguala ist ein Friedhof“ Von Fabrizio Lorusso Miranda Mayo. Foto: Noticias Aliadas (Lima, 27. Mai 2016, noticias aliadas).- Interview mit Xitlali Miranda Mayo, Leiterin der Organisation “Suchkomitee für die anderen gewaltsam Verschwundenen von Iguala” (Comité de Búsqueda Los Otros Desaparecidos de Iguala). Xitlali Miranda Mayo ist Psychologin in Iguala, im Bundesstaat Guerrero im Südwesten Mexikos. Sie koordiniert das „Suchkomitee für die anderen gewaltsam Verschwundenen von Iguala", das na...
2017: Mehr als 42.000 getötete Personen in Mexiko Foto: Cuartoscuro (Mexiko-Stadt, 23. Februar 2018, Desinformémonos).- Von Januar bis November 2017 sind in Mexiko 42.583 vorsätzliche und fahrlässige Tötungen registriert worden. Außerdem setzten sich die Verschleppungen, Bedrohungen, Schikanen, Übergriffe und Folterpraktiken durch mexikanische Behörden fort, versicherte die Organisation Amnesty International (AI), während einer Präsentation in der US-amerikanischen Stadt Washington. Mit diesen Zahlen -die Dunkelziffer...
Das Jahr fängt nicht gut an: Verschwundene und Ermordete in Mexiko Von Nina Aretz v.l.n.r.: Carlos Domínguez Rodríguez, Guadalupe Campanur, Quintin Salgado Salgado, Agustín Silva Vázquez (Berlin, 2.Februar, npl)-. Gerade 13 Tage war das Jahr 2018 alt, als in Mexiko der erste Journalist des Jahres ermordet wurde. Maskierte Unbekannte stoppten am 13. Januar 2018 das Auto des Journalisten Carlos Domínguez Rodríguez im Zentrum von Nuevo Laredo, Tamaulipas und erschossen ihn am helllichten Tag. Die Familienmitglieder, die sich im Auto befa...

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