Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Pestizide: Gifte für Lateinamerika und die Welt
175
(Berlin, 15. Dezember 2018, npl).- Sie finden sich in deutschen Vorgärten ebenso wie auf großen Baumwollplantagen und Sojafeldern von Indien bis Argentinien: Pestizide. Die deutsche Bezeichnung Pflanzenschutzmittel klingt erst mal harmlos, doch tatsächlich schützen sie nur bestimmte Pflanzen, indem sie unliebsame Unkräuter zerstören, sie schädigen die Umwelt und verseuchen Boden und Grundwasser. Trotz dieser besorgniserregenden Erkenntnisse werden jedes Jahr weltweit Millione...
Gegen den Hunger – Schlagstock oder Salat?
63
(Buenos Aires, 27. Februar 2019, UTT/poonal).- Am Freitag den 15. Februar siegte die Macht Bilder gegenüber jedem Versuch, die Repression der Polizei von Buenos Aires in Worte zu fassen. Bilder von einem Großmütterchen, das Auberginen vom Boden aufklaubte, während bewaffnete Polizisten eine Mauer bildeten, um Petersilie und Co vor dem Verkauf zu "schützen"; von Journalist*innen und landwirtschaftlichen Produzent*innen in Wolken aus Tränengas und von Lieferwagen der Hauptstadt...
Catatumbos verbrannte Erde – eine Reportage aus Kolumbien
224
(Medellín, 19. März 2019, Colombia Informa).- „Wir sind nicht die Besitzer dieser Erde, aber wir sind die Besitzer der Erinnerung. In der Vergangenheit haben wir Widerstand geleistet und können das auch wieder tun“, sagt Giovanni* während er auf die Berge ohne Namen schaut und hinunter in den tiefen abschüssigen Canyon, der die Region Catatumbo im Nordosten Kolumbiens an der Grenze zu Venezuela durchzieht. Hinter ihm, vor der kleinen aus Lehmsteinen und Wellblech gebauten Sch...
Garantiepreise und offener Markt
128
(Mexiko-Stadt, 31. Januar 2019, La Jornada).- Die wieder eingeführten Garantiepreise für Mais, Bohnen, Reis und Weichweizen markieren einen Wendepunkt nach 30 Jahren neoliberaler Reformen im Landbau. Zwischen 1989 bis 1994 waren die Garantiepreise abgeschafft, um dem Nordamerikanischen Freihandelsvertrag NAFTA den Weg zu ebnen. Die Landwirt*innen, die ihre Ernten der staatlichen Aufkaufeinrichtung Conasupo zu festen Preisen übergaben, sahen sich dieser Möglichkeit von einem T...
„Indios werden sich ans bessere Leben gewöhnen müssen“
2654
(Rio de Janeiro, 11. November 2018, taz).- Den Indigenen in Brasilien stehen schwere Zeiten bevor. Seit der Wahl des Rechtsextremisten Jair Bolsonaro zum neuen Präsidenten fürchten sie um ihre Rechte und ihr Land. Auch Umwelt- und Klimaschutz insbesondere im Amazonasgebiet sind in Frage gestellt. Der Ex-Militär Bolsonaro ist erklärter Freund der Großgrundbesitzer und des Agrobusiness, die nicht zögern werden, ihre Gier nach neuem Agrarland auch mit Gewalt durchzusetzen. „W...