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La Paz: Gemeinschaft säen von Bettina Hoyer (Berlin, 29. Dezember 2015, npl).- Bunt und grün ist es hier: Gemüse, Kräuter, Kartoffeln, Salat und Blumen – zwischen Paletten gezogen, in Kästen, in Säcken, unter Folie oder auch nicht. Bewacht von lustigen bunten Vogelscheuchen. Die Organisation Fundación Alternativas will mit dem Gemeinschaftsgarten Lak’a Uta nicht nur die Ernährungssituation von Familien verbessern, sondern auch Gemeinschaftssinn und Solidarität befördern. 70 Prozent der Menschen in ...
Caracas: Heidbreder wird nicht ausgeliefert von Wolf-Dieter Vogel(Berlin, 28. Oktober 2015, taz).- Die venezolanischen Behörden liefern den wegen seiner Beteiligung an linken militanten Aktionen verfolgten Bernhard Heidbreder nicht nach Deutschland aus. Das beschloss der Oberste Gerichtshof des Landes am Dienstag in Caracas. Über 20 Jahre, nachdem der heute 54Jährige flüchten musste, kann er nun darauf hoffen, in dem lateinamerikanischen Land bleiben zu können. Derzeit werde sein Asylantrag geprüft, informierte Hei...
Interview: „Im Kapitalismus sind keine tief greifenden Veränderungen möglich“ von Andrés Figueroa Cornejo (Fortaleza, 16. April 2015, adital).- In der Eisenbahnergesellschaft der chilenischen Hauptstadt (Federación Industrial Ferroviaria de Santiago de Chile) treffe ich auf Rosa Ramírez Ríos, die legendäre „Negra Ester“. Hier hatte die Schauspielerin den Monolog aus “El Despertar de una mujer“ (Das Erwachen einer Frau) zum Besten gegeben. Das Publikum bestand aus jungen Arbeiter*innen, Student*innen und der neuen, von der politischen Unabhängigkeit de...
Linea Aborto Libre – Frauenkollektiv berät via Telefonhotline zur Abtreibung von A-Radio Berlin (Berlin, 30. Januar 2014, poonal).- Chile ist eines der Länder, in dem bis zum heutigen Tag ein absolutes Abtreibungsverbot gilt. Gleichzeitig ist es eines der Länder mit der höchsten Rate an Schwangerschaftsabbrüchen in Südamerika. Das Frauen-Lesben-Kollektiv Linea Aborto Libre hat angesichts dieses absoluten Verbots des Schwangerschaftsabbruchs im Land eine Telefonhotline für Frauen eingerichtet, die abtreiben wollen, sowie eine entsprechende Handreichun...
Täglich zwei bis drei verschwundene Kinder in El Alto (Lima, 31. Juli 2013, noticias aliadas).- In der bolivianischen Stadt El Alto verschwinden täglich zwei bis drei Kinder bzw. Jugendliche. Dies teilte die Spezialeinheit zur Kriminalitätsbekämpfung unter Berufung auf Register mit.     Etwa ein Fünftel der Fälle bleibt ungelöst. Die Behörden vermuten, dass die verschwundenen Minderjährigen Opfer des Menschenhandels geworden sind oder für Aktivitäten missbraucht wurden, die im Zusammenhang mit dem Drogenhandel stehen. Vom 8. bi...

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