Das könnte dich auch interessieren

Verstrickungen: Die Aneignung der fremden Luft Ana de Ita* (Mexiko-Stadt, 2. Dezember 2016, la jornada-poonal).- Die Skandale wegen der Plünderung indigener und bäuerlicher Territorien als Ergebnis von Energie- und Extraktivismus-Vorhaben, Megaprojekten, Gewalt, organisiertem Verbrechen oder ungezügelter Urbanisierung überdecken den lautlosen grünen Raub, der diese Territorien und ihre Besitzer*innen ebenfalls bedroht. 60 Mio. US-Dollar für Walderhalt als Klimaschutzmaßnahme Von Anfang an ist die Strategie de...
„Gefährliche Trendwende“ – Rasante Abholzung in Brasilien Von Andreas Behn (Rio de Janeiro/Berlin, 11. Dezember 2016, npl).- Brasilien sieht sich gerne als Vorreiter im Klimaschutz. Es werden ehrgeizige Emissionsreduzierungen verkündet und mit Stolz auf den seit 2009 erfolgreichen Kampf gegen die Rodung des Amazonas-Urwaldes hingewiesen. Die jüngste Hiobsbotschaft in Sachen Abholzung passt daher so gar nicht in dieses Szenario: Der Waldverlust ist im vergangenen Jahr sprunghaft angestiegen und erreichte mit fast 8.000 gerodet...
Naturschutzmultis haben es auf die Wälder der Campesinos abgesehen Von Ana de Ita* (Mexiko-Stadt, 16. Oktober 2016, la jornada).- Die Initiative zur Verminderung von Emissionen durch Entwaldung und Schädigung von Wäldern REDD+ (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation) ist eine internationale Strategie, ausgehend vom Waldschutz die Intensität des Klimawandels zu mindern. Viele Regierungen aus den Ländern des Südens sehen in der Existenz internationaler Fonds für die REDD+Strategie eine Gelegenheit, sich mit Geldmit...
Umweltverschmutzung und Klimawandel bedrohen Ökosysteme (Lima, 22. Juni 2016, servindi).- Die guatemaltekische Tageszeitung Prensa Libre hat einen alarmierenden Bericht über den fortschreitenden Niedergang der Ökosysteme Guatemalas veröffentlicht. Im Fall des bei Sololá gelegenen Sees Atitlán beispielsweise sei noch Zeit bis 2019. Sollten bis dahin keine Maßnahmen zur Eindämmung der Verschmutzung und Wiederaufbereitung der Ökosysteme ergriffen werden, sei die verschmutzungsbedingte Schädigung des Gewässers nicht mehr zu beheben. ...
Massendemos und Putschvorwürfe Von Andreas Behn (Rio de Janeiro, 2. April 2016, npl).- In Brasilien wird der Ton rauer. Präsidentin Dilma Rousseff verglich das Klima der Intoleranz im Land mit der Nazizeit und warf ihren Gegner*innen erneut einen schleichenden Staatsstreich vor. „Diese faschistischen Tendenzen hat es bei uns nie gegeben“, sagte Rousseff vor namhaften Künstler*innen, die am Donnerstag zu ihrer Unterstützung in den Regierungspalast gekommen waren. Sie erinnerte auch an den Militärputs...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.