Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Andauernder Konflikt zwischen den Mapuche und Benetton
535
Von Fernanda Sández (Lima, 10. April 2017, noticias aliadas).- In Mapundungun, der Sprache des indigenen Volkes der Mapuche, das im äußersten Süden des amerikanischen Kontinents lebt, gibt es lediglich ein Verb, um das Weggehen und Zurückkommen zu beschreiben: amutun. Und womöglich ist dies auch kein Zufall, ist es doch diese indigene Gruppe – die niemals das Land komplett aufgegeben hat, das ihnen die Kolonist*innen vor mehr als 100 Jahren entrissen hatten – und die b...
Tagebau in Feuerland verboten
25
(Lima, 05. Oktober 2011, noticias aliadas).- Die Regierung der südlichsten Provinz Argentiniens hat mit ihrem Gesetz vom vergangenen 21. September dem Tagebau weitestgehend einen Riegel vorgeschoben. Das Gesetz 833 verbietet den Abbau von metallischen Mineralien im großen Stil im Tagebau. Unter das Verbot fallen Gold, Silber, Merkur, Platin, Kupfer, Eisen, Blei, Aluminium, Steinkohle und weitere Kohlenstoffe sowie seltene Erden, Quarz, Glimmer und Kalk. Vorherige Konsultatio...
Umstrittene Spezialeinheit wird aus Mapuche-Gebiet abgezogen
55
(Lima, 12. Dezember 2018, servindi).- Nach mehreren von Anspannung und Auseinandersetzungen geprägten Wochen, hat der chilenische Präsident Sebastián Piñera angekündigt, die Spezialeinsatztruppe GOPE (Grupo de Operaciones Especiales) der Militärpolizei Carabineros aus der südchilenischen Region Araucanía abzuziehen. Dort war nach einer Auseinandersetzung zwischen den dort lebenden Mapuche und Sicherheitskräften der junge Mapuche Camilo Catrillanca durch einen Kopfschuss ums L...
Wem gehört die Welt? Der G20-Gipfel und der alternative „Cumbre de los Pueblos“ in Buenos Aires
128
Vom 30. November bis 1. Dezember fand in der argentinischen Hauptstat Buenos Aires der 13. G20-Gipfel statt. Ein Jahr nach den Protesten, der Gewalt und der Polizeirepression in Hamburg, trafen sich die Staats- und Regierungschefs der 19 führenden Industrie- und Schwellenländer sowie Vertretern der Europäischen Union, IWF und Weltbank wieder inmitten einer städtischen Metropole. Und zum ersten Mal überhaupt in Südamerika. Buenos Aires war in diesen Tagen hermetisch von Sicher...
Getöteter Mapuche war im Visier der Behörden
56
(Santiago de Chile, 2. Dezember 2018, amerika21).- Wie das investigative Nachrichtenportal Ciper berichtet, war der von Militärpolizisten ermordete Mapuche Camilo Catrillanca schon länger im Visier der Sicherheitsbehörden. Dem 24-Jährigen wurde am 14. November auf dem Weg von der Feldarbeit in den Hinterkopf geschossen. Die dabei eingesetzte Spezialeinheit Comando Jungla hatte nach eigenen Angaben Autodiebe auf das Gebiet der indigenen Gemeinde Temucuicui verfolgt und sei in ...