Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Ob das Gesetz kommt oder nicht: Wir machen weiter
48
In der Geschichte Lateinamerikas sind solidarische Gruppen und Bewegungen immer wieder dort, wo der Staat abwesend ist. Eine dieser Gruppen ist das Netzwerk Socorristas en Red. Socorrista heißt übersetzt so viel wie Retterin. Die Socorristas haben sich vernetzt um die fehlende Möglichkeit einer legalen, sicheren und kostenlosen Abtreibung in Argentinien aufzufangen. Immer wieder wurden in Argentinien in den letzten Monaten Fälle von vergewaltigten Mädchen bekannt, die dazu ge...
onda-info 465
80
Hallo und Willkommen zum onda-info 465, mit und neben Geburtstagspartys, technischen Problemen mit einem kaputtem Studio- Server und Verkehrsstaus auf Grund von Ferienbaustellen hat sich die Redaktion bei Laune gehalten. Und so präsentieren wir euch heute das onda- info 465. Nach der Meldung zur US- Migrationspolitik geht es auch gleich los mit zwei Beiträgen: Ein Interview mit dem feministischen Netzwerk Socorristas aus Argentinien führten unsere Kolleginnen von den La...
Argentinien: Fünfter Jahrestag der Bewegung ‚Ni una menos‘
160
(Montevideo, 4. Juni 2019, la diaria).- Tausende Menschen haben sich in Argentinien an der fünften Kundgebung von 'Ni una menos' beteiligt. Die Bewegung mit dem Namen 'Nicht eine (Frau) weniger' hat inzwischen sogar Einfluss bis nach Uruguay. „Welches Mädchen wird uns in 29 Stunden fehlen?“, „entschuldigen Sie die Störung, aber wir werden gerade umgebracht“ und „straffreie Abtreibung - jetzt!“ - das waren nur einige der Botschaften auf den Schildern, die Tausende von Frauen t...
Guatemala: Eine Verschärfung der Abtreibungsgesetze steht vor der Tür
101
(Guatemala-Stadt, 9. Mai 2019, Nómada/ poonal).- In Guatemala ist eine Abtreibung nur dann legal, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. 2018 wurden zwei neue Gesetzesentwürfe eingebracht: Das erste sah vor, eine Abtreibung bei Mädchen unter 15 Jahren zu legalisieren, die durch eine Vergewaltigung schwanger geworden sind. Dieser Vorschlag wurde vom Parlamentarischen Ausschuss für die Frau (Comisión de la Mujer) abgelehnt. Den Vorsitz dieses Ausschusses hat ein Mann inne, de...
Präsidentschaftskandidat spielt xenophobe Karte
104
(Montevideo, 25 April 2019, la diaria).- Seit seinem Eintreten in die politische Arena wird Guido Manini Ríos, Ex-Armeechef und jetziger Vorwahlkandidat für die Präsidentschaft, sowohl aus dem Regierungslager als auch von den Oppositionsparteien kritisiert. Keine Ausnahme bildeten in dieser Hinsicht seine Aussagen über Migrant*innen, über die die Zeitung El Observador berichtet hatte. [Manini Ríos war bis zum 12. März 2019 Oberbefehlshaber der uruguayischen Armee und wurde vo...