Das könnte dich auch interessieren

Von Gewalt betroffene Frauen brauchen besseren Zugang zur Justiz Von Argentina Casanova* (Campeche, 5. Januar 2016, cimacnoticias).- Die bisherigen Erfolge im Umfeld der Menschenrechtsverletzungen gegen Frauen bleiben gering. Das gilt für Vorbeuge und Verminderung von Straftaten, die strafrechtliche Verfolgung der Täter*innen und die Betreuung der Opfer. Dies liegt zu einem erheblichen Teil an der mangelnden öffentlichen Aufarbeitung der Bemühungen, ohne die die notwendigen Maßnahmen, die den Frauen den Zugang zu Rechtsmitteln erlei...
Lateinamerika – das gefährlichste Pflaster für Menschenrechtler*innen (Lima, 14. Januar 2016, noticias aliadas).- Das Jahr 2015 war für Menschenrechtler*innen in Lateinamerika ein schreckliches Jahr. Front Line Defenders, eine in Irland ansässige Organisation zum Schutz von Menschenrechtler*innen, gab bekannt, dass weltweit im vergangenen Jahr 156 Menschen starben, weil sie für Menschenrechte eingetreten waren. Von den 87 Menschen, die in Lateinamerika deswegen ermordet wurden, starben allein 54 in Kolumbien. “In Lateinamerika für die Menschenr...
Film- und Bergbauaktivist*innen Dougherty (USA) und Moore (Kanada) nach Filmvorführung verhaftet (Lima, 22. April 2017, servindi-poonal).- Nach der Vorführung des Films "Fraude en Flin Flon" im Rahmen des Filmforums "Conflictos mineros: de Canadá al sur andino" in Cusco am 21. April, sind Jhon Dougherty (USA) und Jennifer Moore (Kanada) beim Verlassen der Räumlichkeiten von Polizisten der Sicherheitspolizei verhaftet worden. Dougherty ist der Regisseur des Dokumentarfilms, Moore eine Protagonistin, die bei Mining Watch aktiv ist. Die beiden wurden nach etwa fünf Stunden ...
Nach verschwundenen Frauen sucht niemand Von Ana Alicia Osorio* (Mexiko-Stadt/Veracruz, 04. April 2017, cimac). Sie und er verschwanden am gleichen Tag. Nach ihm wird gesucht, nach ihr nicht. Als die Mutter die Vermisstenanzeige bei der Staatsanwaltschaft aufgibt, wird ihr gesagt, ihre Tochter sei bestimmt „absichtlich abgehauen“. Die Familie will nicht, dass die Vermisstenanzeige gesehen wird. Sie hat Angst davor, was die Leute sagen werden. Diese Situation gibt es häufig, wenn es sich um vermisste Frauen ha...
14 Jahre erfolgreicher Widerstand: „Das Stauwerk La Parota wird es nicht geben. Nur über unsere Leichen.“ Von Gerold Schmidt, Mexiko-Stadt (Mexiko-Stadt/Berlin, 18. April 2017, npl).- Das Stau- und Wasserkraftwerk La Parota im Bundesstaat Guerrero sollte vor 14 Jahren das größte Projekt während der Regierungszeit von Präsident Vicente Fox (2000-2006) werden. Doch der Bau einer 192 hohen Staumauer und die Überflutung von 17.300 Hektar Land, keine 40 Kilometer von der Hafen- und Touristenstadt Acapulco entfernt, scheiterten am überregional bekannt gewordenen erbitterten Wide...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.