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„Immer noch sehr nah dran an dieser schlimmen Zeit“ Guatemala-Stadt, Zona Uno, das historische Zentrum der Hauptstadt Guatemalas. Menschen flanieren über die Sexta Avenida, die einstige Prachtstraße der Stadt. Heute wirkt die Sexta nach langen Jahren des Verfalls mit jungen Bäumen und aufwändig restaurierten Bauten wie frisch herausgeputzt. Die Cafés und Esslokale des Zentrums sind jetzt, am späten Vormittag voller Menschen. Ein paar Avenidas weiter oben, im einstigen Oberschichtsviertel mit seinen Villen, alten Universitätsge...
Jugendlicher Exodus in Richtung USA – Flucht vor Perspektivlosigkeit und Gewalt Ein Armenviertel irgendwo in Guatemala. Nicht asphaltierte, enge, dreckige Straßen - Bretterbuden. Sara schneidet sich die Haare kurz, bindet sich die Brüste ab, zieht sich als Junge an, nimmt eine Pille zur Empfängnisverhütung. Sara will in die USA, den Tausende Kilometer weiten, gefährlichen Weg durch Mexiko. Und sie weiß, was ihr als Mädchen passieren kann... So beginnt „La Jaula de Oro“, “Der Goldene Käfig”. Der in Cannes und Zürich preisgekrönte Film des spanisch-mexikan...
Klimaschutz: „Leuchtturmprojekt“ setzt auf althergebrachte indigene Techniken Fragwürdig: Die Förderung der Ölpalme Ein Beispiel dafür ist der CO2-Handel, der zur Förderung von fragwürdigen Agrarprojekten führt. „In Guatemala hat die Einrichtung großer Plantagen von Zuckerrohr oder der Afrikanischen Palme zur Vertreibung von indigenen Gemeinden geführt“, beklagt Sucuqui. Das Problem dabei sei, dass der Anbau der aus Afrika stammenden Ölpalme im Rahmen des CO2-Handels als förderungswürdig eingestuft wurde. „Sie sagen, die Palme sei ein Baum, speichere C...
Trotz Friedensprozess: Vertreibungen in Kolumbien gehen weiter 2016,mussten in Kolumbien 11.363 Menschen (3.068 Familien) vor der Gewalt fliehen. Foto: Telesur (Caracas, 10. März 2017, telesur).- Obwohl der Friedensprozess in Kolumbien weiter voranschreitet, gehen die Vertreibungen weiter. Das teilte das UN-Flüchtlingskommissariat UNHCR am 10. März mit. Tausende Menschen mussten aufgrund des internen Konflikts fliehen; die häufigsten Opfer sind afrokolumbianische und indigene Gemeinschaften. „Nach dem Friedensabkommen mit der FARC...
2017 bereits 14 Menschenrechtsaktivist*innen ermordet Von João Flores da Cunha Foto: Ihu-online/Conpaz (São Leopoldo, 10. Februar 2017, ihu-online).- Die Interamerikanische Menschenrechtskommission CIDH (Comisión Interamericana de Derechos Humanos) meldet die Ermordung von bereits 14 Menschenrechtsaktivist*innen in Lateinamerika seit Beginn des Jahres 2017. Die Einrichtung formulierte ihre „tiefe Sorge“ um diese Zahl, die sie als sehr hoch einschätzt. Die CIDH, eine autonome Einrichtung der Organisation der Amerikanisc...

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