Staatskredit an Kuba und Vereinbarung über wirtschaftliche Zusammenarbeit


(Havanna, 28. Juli 2009, prensa latina).- Russland gewährte Kuba am 28. Juli einen Staatskredit über 150 Millionen US-Dollar zur Finanzierung russischer Bau– und Landwirtschaftstechnik.

Der Vertrag wurde in Havanna in Gegenwart des russischen Vizepremiers Igor Setschin sowie des Vizepräsidenten des kubanischen Ministerrats, Ricardo Cabrisas, unterzeichnet. Kooperationsabkommen zur Erforschung von Erdölvorkommen sowie für die Fischereiwirtschaft wurden ebenfalls vereinbart.

In einer Presseerklärung hob Setschin hervor, dass er nach seinen Besuchen in Venezuela und Nicaragua nach Havanna gereist sei, um neue gemeinsame Wirtschafts- und Handelsvorhaben auf den Weg zu bringen. Diese seien in erster Linie eine Fortsetzung der während des Besuchs des kubanischen Präsidenten Raul Castro in Russland im Januar dieses Jahres getroffenen Vereinbarungen. Setschin betonte, dass sein eigener Besuch nun ein weiterer Schritt zur Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern und ihren Völkern sei.

Er hob die erfolgversprechenden Perspektiven gegenseitiger Zusammenarbeit hervor und begrüßte die Gewährung des staatlichen Kredits zum Kauf von Bautechnik und landwirtschaftlichen Maschinen. Diese Technik soll in den am meisten durch die Wirbelstürme des vergangenen Jahres geschädigten kubanischen Regionen eingesetzt werden.

Setschin unterstrich die Bedeutung der neuen Allianz für die Erdölförderung in Kubas lukrativer Wirtschaftszone des Golfs von Mexiko durch das russische Erdölunternehmen Sarubeshneft. Dabei kommen Risikoverträge zum Einsatz, bei denen das Unternehmen im Erfolgsfall an dem Gewinn beteiligt wird, auf den Ausgaben jedoch sitzen bleibt, wenn keine Vorkommen gefunden werden.

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