Argentinien

Sieben Millionen Kinder von Umweltverschmutzung bedroht


von Francisico Chiacchietta

(Rio de Janeiro, 17. April 2009, púlsar).- Nach Informationen der unabhängigen argentinischen Ombudsstelle für die Nation bedroht die Umweltverschmutzung in Argentinien die Lebensqualität von Kindern. Eine Aufstellung der Umweltrisiken habe ergeben, dass von sieben Millionen Kindern, die in Argentinien von Umweltverschmutzung bedroht sind, fünf an den umweltverschmutzenden Folgen industrieller Tätigkeiten und zwei Millionen an den Folgen des Einsatzes von Pestiziden litten.

So führten unter anderem die petrochemische Industrie, Bergbauaktivitäten, die Gerberei sowie das Modell der industrialisierten Landwirtschaft zu Umweltverschmutzungen. Dazu komme eine „unzureichende sanitäre Infrastruktur“, die die Gesundheit der Bevölkerung zwischen 0 und 18 Jahre bedrohe.

Die Studie der Ombudsstelle wurde mit Hilfe von UNICEF, der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation, der Internationalen Arbeitsorganisation sowie dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen durchgeführt.

CC BY-SA 4.0 Sieben Millionen Kinder von Umweltverschmutzung bedroht von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Mitsprache statt Urbanisierung von oben – Das Viertel Villa Las Américas kämpft für ein Recht auf Stadt Von Juan Ortega, Eco Graffiti in Talca, bunt auf Beton / Foto: Mig Rod, cc-by-nd-2-0 (Talca, 13. Oktober 2017, eco-poonal).- Talca, das heißt auf Mapudungun, der Sprache der Mapuche-Indigenas, „Donner.“ Der Name stand auch Pate für eine 1692 gegründete chilenische Provinzhauptstadt. Umringt von Weinbergen und endlosen Obstplantagen, 240 Kilometer südlich von Santiago gelegen, war Talca lange Zeit stolz auf seine koloniale Architektur. Doch im Jahr 2010 traf die Stadt e...
Angriff auf Aktivisten gegen Wasserkraftwerk in Honduras Von Daniela Dreißig Martín Fernández, Generalkoordinator der Menschenrechtsorganisation "Breite Bewegung für Würde und Gerechtigkeit" (MADJ) aus Honduras / Foto: privat (09. August 2017, amerika21).- Am  Freitag, 4. August sind in Honduras Martín Fernández, Generalkoordinator der Menschenrechtsorganisation "Breite Bewegung für Würde und Gerechtigkeit" MADJ (Movimiento Amplio por la Dignidad y la Justicia) und Oskar Martínez, Mitglied der MADJ, von etwa 20 bewaffneten M...
Bergbaufreie Zone in Guerreros Hochland Von Gerold Schmidt Herlinda Solano will keinen Bergbau auf dem Territorium der Gemeinde / Foto: MR-Zentrum Tlachinollan (desinformemonos) (Mexiko-Stadt, 26.Juli 2017, npl).- Die me'phaa-Gemeinde San Miguel del Progreso (von den me'phaa selbst Júba Wajíin genannt) im Bundesstaat Guerrero erreichte in ihrem Kampf gegen Bergbaukonzerne einen Urteilsspruch, der von Expert*innen als „historisch“ eingestuft wird. Die zuständige Richterin am Distriktgericht in Chilpancingo, d...
Abgestimmt: Die Gemeinden Pijao und Arbeláez wollen keinen Bergbau Die Kleinstadt Pijao / Foto: Camilio hdo, cc by-nc-nd-2.0 (Lima, 28. Juni 2017, noticias aliadas).- Zwei Gemeinden Kolumbiens haben sich bei einem Volksentscheid am 9. Juli gegen die Förderung von Erdöl und den Bergbau insgesamt auf ihren Territorien ausgesprochen. Bei einer Abstimmung der Bürger*innen in Pijao in der zentralkolumbianischen Provinz Quindío und in der ebenfalls in Zentralkolumbien gelegenen Gemeinde Arbeláez (Provinz Cundinamarca) votierten die Einwohner*i...
Kubas Strände schwinden Kubas Strände fallen zunehmend schmaler aus - schützende Mangrovenwälder sind kaum noch vorhanden / Foto: k@mphuis, cc-by-nc-nd-2-0 (Lima, 28. Juni 2017, noticias aliadas).- Kuba hat einen Rückgang seiner Küstenstrände um 1,2 Meter jährlich festgestellt. Anzeichen von Erosion gebe es an 82 Prozent der 499 Stränden des Landes. Dies geht aus einer Studie des kubanischen Ministeriums für Wissenschaft, Technik und Umwelt hervor, die am vergangenen 5. Juni, dem Weltumwelttag, ...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.