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Karawane der Mütter ist Brücke der Hoffnung: Wiedersehen zweier Schwestern nach 37 Jahren (Mexiko-Stadt, 21. November 2016, desinformemonos).- Aida Amalia wartet in einer Taquería, einem Imbiss, am Busbahnhof in Córdoba. Ihre Tochter Viviana Guadalupe Rodríguez Chang aus Puebla hat die 53-Jährige zu einem Treffen mit dem Koordinator der Mesoamerikanischen Migrantenbewegung (Movimiento Migrante Mesoamericano), Rubén Figueroa, hier her gebracht. Von ihm erhofft Ada Amalia sich Neuigkeiten über ihre guatemaltekische Familie, die sie seit 13 Jahren nicht gesehen hat. ...
Zweieinhalb Wochen Migrant*innen-Karawane gingen zu Ende (Mexiko-Stadt, 06. Dezember 2016, poonal).- Die 12. Karawane “Wir suchen Leben auf Todeswegen” der Mütter – sowie dieses Mal auch einiger Väter – von Migrant*innen aus Nicaragua, Honduras, El Salvador und Guatemala endete am 3. Dezember in Tapachula, Chiapas, nahe der Grenze zu Guatemala. Ab Mitte November waren die Teilnehmer*innen auf der Suche nach ihren verschwundenen Kindern durch Mexiko gereist. Sie besuchten elf Bundesstaaten und 30 Städte und legten dabei fast 4.000 K...
Behörden im Bundesstaat Sinaloa: „Abwesenheiten“ statt erzwungenes Verschwindenlassen (Mexiko-Stadt, 16. November 2016, la jornada/poonal).- Wie inzwischen in vielen mexikanischen Bundesstaaten haben sich auch im Bundesstaat Sinaloa - vor allem weibliche - Familienangehörige organisiert, um ihre unter gewaltsamen Umständen verschwundenen Verwandten zu suchen. „Las Rastreadoras“ (Die Fährtensucherinnen) sind bei ihren Nachforschungen bisher auf zahlreiche geheime Gräber gestoßen. Die gefundenen Knochenreste werden 75 Skeletten zugeordnet. Die Aktivistinnen bekl...
Guatemaltekische Migranten in Veracruz erstickt (Guatemala-Stadt, 10. Oktober 2016, cerigua).- Nach offiziellen Angaben wird der dritte der vier in Veracruz, Mexiko verstorbenen Migranten in Kürze in seine Heimat Guatemala gebracht. Am 10. Oktober war das vierte Opfer in einem Krankenhaus im Bundesstaat Veracruz im Südosten Mexikos gestorben. Carlos Morales, Außenminister von Guatemala, informierte die Öffentlichkeit darüber, dass dem guatemaltekischen Konsulat in Veracruz Anweisungen erteilt worden seien und das Außenmini...
Fährtensuche: Funde geheimer Gräber gehen weiter Von Gerold Schmidt (Mexiko-Stadt, 22. September 2016, npl).- Im nördlichen Bundesstaat Sinaloa stieß die Gruppe „Las Rastreadoras” (Die Fährtensucherinnen) nach anonymen Hinweisen Mitte September auf sechs Leichen in einem geheimen Grab im Landkreis Ahome. Die Opfer wurden offenbar erschossen. Die Rastreadoras haben zwei Jahre nach ihrer Gründung inzwischen laut Zeitungsberichten fast 300 Mitglieder, darunter auch einige Männer. Fast alle suchen nach direkten Familiena...

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