Bolivien

Schlimmste Trockenheit seit 25 Jahren


Foto: Global Humanitaria, cc-by-nc-2-0

(Lima, 01. Dezember 2016, noticias aliadas).- Bolivien durchlebt momentan die schlimmste Trockenheit seit 25 Jahren. Der Wassermangel in acht von neun Bundesstaaten führte zur Rationierung der Wasserversorgung, die wiederum Proteste in verschiedenen Städten hervorrief.

Präsident Evo Morales rief am 21. November den Notstand aus. Er verwies darauf, dass 2016 das heißeste Jahr der letzten 100 Jahre gewesen sei. Laut Daten der NASA (Nationale Aeronautik- und Raumfahrtbehörde der USA) wurden im April 2016 die heißesten Temperaturen auf dem Land und in den Ozeanen gemessen – damit wurde ein historischer Höchststand erreicht.

Evo Morales rief die Bevölkerung dazu auf, Wasser zu sparen. Zudem kündigte er Dekrete an, die den Anbau von Lebensmitteln stärken sollten. Nach Schätzungen betrifft die Dürre rund 290.000 Hektar landwirtschaftlicher Flächen in Bolivien.


Das könnte dich auch interessieren

Umweltverschmutzung und Klimawandel bedrohen Ökosysteme (Lima, 22. Juni 2016, servindi).- Die guatemaltekische Tageszeitung Prensa Libre hat einen alarmierenden Bericht über den fortschreitenden Niedergang der Ökosysteme Guatemalas veröffentlicht. Im Fall des bei Sololá gelegenen Sees Atitlán beispielsweise sei noch Zeit bis 2019. Sollten bis dahin keine Maßnahmen zur Eindämmung der Verschmutzung und Wiederaufbereitung der Ökosysteme ergriffen werden, sei die verschmutzungsbedingte Schädigung des Gewässers nicht mehr zu beheben. ...
Potential der Andenkamele im Kampf gegen Klimawandel wird nicht genutzt von Marc Dourojeanni* (Lima, 11. Februar 2014, servindi-poonal).- Peru zählt zu jenen Ländern, die vom Klimawandel besonders stark betroffen sind. Darauf wies UN-Generalsekretär Ban Ki-moon im Rahmen seines jüngsten Besuches in Lima hin. Dies sei einer der ausschlaggebenden Gründe dafür gewesen, dass in Perus Hauptstadt im Dezember die nächste UN-Klimakonferenz (COP20) stattfinden wird.   Der Klimawandel ist in vollem Gange, und seine Folgen lassen sich in ganz Peru beobach...
14 Jahre erfolgreicher Widerstand: „Das Stauwerk La Parota wird es nicht geben. Nur über unsere Leichen.“ Von Gerold Schmidt, Mexiko-Stadt (Mexiko-Stadt/Berlin, 18. April 2017, npl).- Das Stau- und Wasserkraftwerk La Parota im Bundesstaat Guerrero sollte vor 14 Jahren das größte Projekt während der Regierungszeit von Präsident Vicente Fox (2000-2006) werden. Doch der Bau einer 192 hohen Staumauer und die Überflutung von 17.300 Hektar Land, keine 40 Kilometer von der Hafen- und Touristenstadt Acapulco entfernt, scheiterten am überregional bekannt gewordenen erbitterten Wide...
Monsanto und die mexikanischen Bauern und Bäuerinnen Der erste Teil der Versicherung ist glaubhaft. Allerdings kaum aufgrund humanitärer Gründe, wie es im Audio durchzuhören ist, sondern aus strategischen Vermarktungsgründen. Der zweite Teil ist eine Lüge, die nicht einmal die Monsanto-Leute glauben dürften. Derzeit dürfte Monsanto wegen dreier Vorbehalte diesen mexikanischen Bauern gar nicht verklagen. Erstens: Das mexikanische Bundesgesetz über Pflanzensorten (LFVV) schützt das Saatgut des züchtenden Bauern und verbietet Pate...
Greenpeace klagt an: Das Trinkwasser in Argentinien ist in Gefahr Kaputte Sammelbecken Die Sammelbecken der namhaften Mineralölfirmen seien alt und schadhaft und die Kontrollen durch die Behörden selten, wobei die verseuchten Gebiete nicht mit einbezogen würden. Außerdem befände sich der Petrochemie-Komplex Dock Sud an der Mündung des Flusses Riachuelo und am Ufer des Río de la Plata – in einem der am dichtesten bevölkerten Gebiete des Landes. Mit Blick auf den erneuten Jahrestag der Urteilsverkündung – am 8. Juli 2008 ordnete der Oberste ...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.