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Indigene kämpfen für den Schutz der Amazonas-Quellflüsse
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Der Amazonas und seine Quellflüsse werden oft als die „grüne Lunge" unseres Planeten bezeichnet. Doch der Lunge geht es schlecht: Wie eine nimmersatte Raupe arbeiten sich von allen Seiten profitorientierte Industrien durch den Regenwald: Ölbohrungen, Bergbau, Wasserkraftwerke, Flussbegradigungen und Soja-Monokulturen. Jede einzelne Industrie ist ein Baustein für die drohende Klimakatastrophe. Wie soll man diesen Wahnsinn stoppen? Indigene Gruppen aus dem Amazonasgebiet haben ...
Gutes Leben für alle – oder was wir vom Buen Vivir lernen können
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Was verbirgt sich hinter dem Konzept des Buen Vivir? Einigen kann man sich wohl darauf, dass alle ein Recht auf ein gutes Leben haben sollten. Was das aber nun genau bedeutet, ist gar nicht so leicht zu sagen. Wir wollten es genauer wissen und hörten uns auf der Woche zum Buen Vivir um, die Ende April diesen Jahres in Berlin stattfand. Dort zu Gast waren Menschen aus Ecuador, Bolivien und Deutschland. Von ihnen erfuhren wir, wie das Buen Vivir in den indigenen Gemeinden Boliv...
Neun Jahre Haft für drei tote Kaninchen? Absurdes Vorgehen gegen zapotekischen Bauern und Kommunalpolitiker
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Von Gerd Goertz, Mexiko-Stadt (Mexiko-Stadt, 30. August 2016, npl).- Heliodoro Morales Mendoza, Bauer und Lokalpolitiker im Landkreis Tlacolula de Matamoros im Bundesstaat Oaxaca, ist beileibe kein Unschuldslamm. Als gescheiterter Bürgermeisterkandidat und als Gemeinderat in Tlacolula für den Bereich öffentliche Sicherheit zuständig, hat er oft mit harten politischen Bandagen gekämpft. Ebenso soll er im Besitz einer Waffe gewesen sein, deren Nutzung ausschließlich dem ...
Capulálpam de Méndez – Ökotourismus und nachhaltige lokale Wirtschaft statt Bergbau
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Von Knut Hildebrandt (Capulálpam de Méndez-Berlin, 03. Juni 2016, npl).- Seit Inkrafttreten des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA im Januar 1994 geraten Mexikos indigene Kommunen immer mehr unter Druck. Transnationale Bergbaukonzerne wollen auf ihren Territorien Rohstoffe fördern. Begünstigt werden sie dabei durch die neoliberale Politik der mexikanischen Regierung. Großzügig vergibt diese Konzessionen zum Abbau von Gold, Silber und anderen Mineralien. Steu...
Minenunglück: Nach einem halben Jahr kämpfen Betroffene weiter um Entschädigung
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Von Andreas Behn (Rio de Janeiro, 01. Juni 2016, npl).- Vor einem halben Jahr begrub eine gewaltige Schlammlawine in Brasilien mehrere Dörfer unter sich. Das Klärbecken einer Eisenmine im Bundesstaat Minas Gerais war gebrochen. 19 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben. Für die Betroffenen und die Umwelt ist es eine endlose Katastrophe. Bis heute ist der Fluss Rio Doce auf Hunderten Kilometern verseucht. Diejenigen, die ihre Dörfer verlassen mussten, hoffen auf angem...