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Widerstand gegen Kohlenstoff-Cowboys von Markus Plate (San José, 20. Juni 2014, voces nuestras).- Wie das Weltklima retten und gleichzeitig die Wälder im globalen Süden schützen. Die Staatengemeinschaft diskutiert auf ihren jährlichen Weltklimakonferenzen über einen, scheinbar eleganten Mechanismus: REDD+. Doch vor allem indigene Gemeinschaften, die theoretisch Nutznießerinnen von REDD+ seien könnten, sehen den Mechanismus mit größter Sorge! REDD-plus bezieht sich auf die "Reduktion von Emissionen aus Entwaldun...
Von Linken und Rechten, Umweltschutz und Fortschritt von Marco Arana* (Lima, 28. März 2013, servindi).- Alle Präsident*innen Lateinamerikas, egal ob aus dem linken oder rechten politischen Flügel, konnten ihrer Wähler*innen stets mit dem Versprechen gewinnen, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und die bestehende Armut zu verringern oder gar zu beseitigen. Während für die einen das Rezept zum Erfolg im wirtschaftlichen Neoliberalismus besteht, setzten die anderen darauf, von staatlicher Seite stärker ins Wirtschaftssystem einz...
Indígenas steigen aus REDD-Programm der UNO aus (Lima, 21. März 2013, servindi-púlsar).- Der Dachverband der Indigenen Panamas COONAPIP (Coordinadora Nacional de Pueblos Indígenas de Panamá) ist aus dem Projekt REDD (Reducción de Emisiones por Deforestación y Degradación), einer UN-Initiative zur Verringerung von Emissionen aus Entwaldung und zerstörerischer Waldnutzung in Panama (UN-REDD/ANAM), ausgestiegen. Der Indigenenverband begründete seine Entscheidung mit dem Vorwurf, das UN-Projekt setze sich nicht ausreichend für...
OFRANEH: Verletzung der Rechte der Garífuna bei UN-REDD-Programm (Lima, 04. April 2013, servindi-poonal).- Die Organisation Gemeinschaft der Schwarzen Honduras OFRANEH (Organización Fraternal Negra Hondureña) hat in einer Erklärung den Ausschluss der Organisation OFRANEH bei vorbereitenden Gesprächen für die Umsetzung des UN-Programms REDD+ kritisiert. Damit würde auch das Volk der Garífuna von den Gesprächen ausgeschlossen, so die Organisation. Die Verantwortung für die Vorbereitung von REDD+ obliegt dem Staat Honduras sowie dem UN-Progra...
Die Vermarktung der Natur von Frei Betto* (Quito, 30. April 2012, alai-poonal).- Angesichts der UN-Konferenz Rio+20 zur nachhaltigen Entwicklung ist es unerlässlich, die jüngste Offensive des neoliberalen Kapitalismus an den Pranger zu stellen: Die Vermarktung der Natur. Den Kohlenstoffmarkt gibt es bereits. Er wurde durch das Kyoto-Protokoll von 1997 geschaffen, das den entwickelten Ländern und somit den größten Schadstoffverursachern vorschreibt, ihren Ausstoß an Treibhausgasen um 5,2 Prozent zu ver...

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