Das könnte dich auch interessieren

Wieder Morde an Journalist*innen in Veracruz und Oaxaca von Gerd Goertz (Mexiko-Stadt, 12. Februar 2016, npl).- Es ist eine brutale Fortsetzungsgeschichte. Die Liste von Journalistenmorden in Mexiko ist noch länger geworden. Am Mittwoch, 10. Februar wurde im Bundesstaat Puebla die Leiche der 27-jährigen Polizeireporterin Anabel Flores Salazar gefunden. Flores wurde erstickt. Sie war nach Angaben von Familienangehörigen zwei Tage zuvor von mehreren bewaffneten und uniformierten Männern aus ihrer Wohnung in der Kleinstadt Mariano E...
Infoblatt Recht auf Kommunikation Eine Spurensuche in LateinamerikaWer Zugang zu Medien hat und womit kommuniziert wird, ist das Ergebnis gesellschaftlicher Aushandlungen. Klingt gut, heißt in der Praxis aber oft, dass längst nicht alle mitreden können. Zu selten gelingt es der Zivilgesellschaft, ihre Ansprüche gegen Regierungen und Telekommunikationsriesen durchzusetzen. Lateinamerika bildet da keine Ausnahme. Anders als in Deutschland findet dort jedoch eine lebhafte Auseinandersetzung über das ...
onda-info 393 Hallo und willkommen zum onda-info 393.Unsere heutige Sendung führt uns nach Mittelamerika.In Nicaragua stehen Wahlen an. Mit ziemlicher Sicherheit wird der ehemalige Revolutionsführer Daniel Ortega diese gewinnen. Denn dem Land geht es verglichen mit den Nachbarn Honduras und El Salvador gut. Deshalb sind seine Chancen auf Wiederwahl exzellent. Doch warum drangsaliert Ortega die Opposition, verweigert internationalen Wahlbeobachtern die Einreise und verweist ausl...
Argentinische Radiokollektive trotzen rückschrittlicher Medienpolitik Von Christian Rollmann und Jessica Zellerstudio_radio_semilla_CC BY-NC-ND 3.0_Programa Trabajadores(Buenos Aires-Berlin, 30. August 2016, npl).- Von 2009 bis 2015 hatte Argentinien ein neues, fortschrittliches Mediengesetz. Doch bereits kurz nach seinem Amtsantritt Ende vergangenen Jahres erklärte der rechtskonservative Präsident Mauricio Macri wesentliche Teile des Gesetzes per Dekret für ungültig. Seitdem liegt das Projekt auf Eis. Ungeachtet dessen streiten Medien...
Urteil in der „Megacausa“ von Córdoba: „Dieser Prozess geht uns alle an!“ Von Ute LöhningFoto: Agencia Farco (Berlin, 17. September 2016, npl).- Lebenslängliche Haftstrafen für 28 Militärs und Polizisten sind das Ergebnis eines der größten Menschenrechtsprozesse Argentiniens. In der sogenannten „Megacausa“ hatte die argentinische Justiz über Verbrechen in der zentralargentinischen Provinz Córdoba verhandelt. In Zeiten der rechts-konservativen Regierung Mauricio Macris fordern Menschenrechtsorganisationen, Basismedien und Bildungseinrichtun...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.