Das könnte dich auch interessieren

Die Milícias von Rio de Janeiro sind zurück Milícias - Einladung zur Diskussion über die öffentliche Sicherheit (Rio de Janeiro, 22. Mai 2018, democraciaAbierta).- Ursprünglich haben die Milícias Gebiete gesichert, für Recht und Ordnung gesorgt und damit eine gewisse Legitimität erlangt. Aber sie haben sich in kriminelle, schonungslose Banden verwandelt, die mit  Drogenhändlern konkurrieren. Mitte Mai 2008 wurden ein Journalist, ein Fotograf und ein Fahrer in Batán, einer Favela im Westen von Rio de Janeiro, entführ...
Polizei bestätigt Mord an LGTBI-Aktivist*in in Río de Janeiro Matheus/a Passareli ist tot. Foto: Telesur/Hugo Mingozzi (Rio de Janeiro, 7. Mai 2018, telesur/poonal).- Vertreter*innen der örtlichen Polizei im brasilianischen Bundesstaat Río de Janeiro bestätigten am 7. Mai die Ermordung der Student*in und LGBTI-Aktivist*in Matheus/a Passareli. Passareli galt seit dem 29. April als vermisst. Nach Ansicht der Abteilung Personenfahndung der Polizei wurde der/die 21-jährige Passareli nach dem Betreten einer Favela im Norden der Stadt ...
Neues im Mordfall Marielle Franco Die ermordete Stadträtin Marielle Franco. Foto: Prensa Latina (Brasilia, 10. Mai 2018, prensa latina).- Die Mordkommission der Polizei von Rio de Janeiro hat für den Abend des 10. Mai eine Rekonstruktion des Mordes an der Abgeordneten Marielle Franco und ihres Fahrers Anderson Gomes angesetzt. Franco saß für die linksgerichtete Partei PSOL (Partido Socialismo y Libertad) im Stadtrat. Beide waren am 14. März in ihrem Auto erschossen worden. Der Mordfall soll im zentralen S...
Consultório de Rua – Straßensprechstunde Mehr als eine Million Menschen rauchen in Brasilien regelmäßig Crack. Die Regierenden begegnen den Konsumierenden mit Repression und Zwangsentzug. Nur selten werden alternative Wege erprobt, so wie in Manguinhos, einem Stadtteil im Norden Rio de Janeiros. Dort kümmert sich sich die Initiative Consultório de Rua (auf Deutsch: Straßensprechstunde) seit mehr als sechs Jahren um die stigmatisierten Bewohner*innen der Crackolândias.
Tödliche Angriffe auf LGBT-Personen: Brasilien hält traurigen Rekord Von Juliana Gonçalves Nach jüngsten Angaben der Grupo Gay in Bahia wird alle 25 Stunden in Brasilien eine LGBT-Person ermordet. Foto: Elza Fiuza/ Agencia Brasil (Santiago, 10. Oktober 2017, medio a medio).- Luana Barbosa dos Reis, schwarz, arm und lesbisch, wurde 2016 in São Paulo von Polizist*innen totgeprügelt. Im selben Jahr wurde der 17-jährige Itaberlly Lozano von seiner Mutter ermordet, weil er schwul war. Der Straßenhändler Luis Carlos Ruas wurde erschlagen, wei...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.