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Suche nach Allianzen gegen Bolsonaro – Andreas Behn im Interview
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Der rechtsextreme Jair Bolsonaro hat die Präsidentschaftswahlen in Brasilien mit hohem Abstand gewonnen. Über das "Warum?" und das "Wie Weiter?" , über Drohungen gegen Andersdenkende, bevorstehende Privatisierungen und den Einfluss der Evangelikalen haben wir mit Andreas Behn (Rio de Janeiro) gesprochen.
Brasiliens zukünftiger Wirtschaftsminister ist ein Chicago-Boy
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(Sao Paulo, 30. Oktober 2018, Brasil de Fato).- Am 1. Januar 2019 beginnt die Amtszeit des zukünftigen Präsidenten Jair Bolsonaro. Sein zukünftiger Wirtschaftsminister Paulo Guedes kündigte bereits einen Wirtschaftsplan an, der darauf abzielt, „die Ausgaben zu kontrollieren“. Dazu gehören eine Rentenreform, die Beschleunigung von Privatisierungen und die Verschlankung des Staatsapparats. Die Beziehungen zum gemeinsamen südamerikanischen Markt Mercosur sollen nach Angaben des ...
Mexiko-Stadt: Flughafenbau weder in Atenco noch Texcoco!
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(Oaxaca, 29. Oktober 2018, La Minuta/ poonal).- In der landesweiten Befragung über den Neuen Internationalen Flughafen Mexiko sprach sich eine Mehrheit für die „Instandsetzung des aktuellen Flughafens von Mexiko-Stadt und dem in Toluca aus sowie einem Neubau von zwei Flugpisten auf dem Luftstützpunkt Santa Lucía“. 310.000 (29 Prozent) wollten an dem Neubau des Flughafens in Texcoco festhalten, während 747.000 (70 Prozent) es vorzogen, eine Machbarkeitsstudie für den Standort ...
Wasser in Bolivien
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(Cochabamba, 25. Oktober 2018, Freiwilligen-Projekt).- Versorgung und Alltag in Zeiten von Klimawandel und Rückgang von Wasservorräten. Wasserhahn aufdrehen, laufen lassen, Wasserhahn wieder zu. So einfach ist das. Wirklich? Nicht ganz, aber auch ohne diesen Luxus kann man zurecht kommen. Eines ist sicher: Durch Erfindertum und Flexibilität kriegen die Bolivianer*innen was sie brauchen: Wasser! Cochabamba, mitten in Bolivien auf 2548 Metern Höhe in den trockenen Anden. Für B...
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(Berlin, 27. August 2018, poonal).- In Kolumbien ist ein Referendum zu Maßnahmen gegen die in allen staatlichen Institutionen grassierende Korruption äußerst knapp gescheitert. Statt der benötigten gut zwölf Millionen Stimmen beteiligen sich aber immerhin 11,6 Millionen Menschen. Von denen wiederum stimmten 99 Prozent für das vorgeschlagene Maßnahmenpaket: So sollten etwa Abgeordnetengehälter auf das 25-fache des staatlichen Mindestlohns begrenzt werden. Der Korruption überfü...