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Korruptionsskandal um Gammelfleisch Von Andreas Behn (Rio de Janeiro, 19. März 2017, taz).- Den Brasilianer*innen, in ihrer großen Mehrheit überzeugte Fleischliebhaber*innen, dreht sich der Magen um. Razzien bei Fleischbetrieben brachten ans Tageslicht, was in Teilen der Branche üblich ist: Bei abgelaufener Haltbarkeit wird das möglicherweise verdorbene Fleisch einfach neu verpackt und verkauft, mit krebserzeugenden Chemikalien werden eklige Gerüche unterdrückt, Wasserspritzen blähen das Gewicht der Stea...
„Die progressiven Regierungen haben sich von linken Ideen entfernt“ Von Juan Carlos Véliz M. (La Paz, 2. März 2017, ihu-unisinos).- Der Umwelt- und Entwicklungs-Experte Eduardo Gudynas ist Direktor des Lateinamerikanischen Zentrums für Soziale Ökologie CLAES (Centro Latino Americano de Ecología Social) in Montevideo, Uruguay. In dem folgenden Interview analysiert er die Krise der progressiven Regierungen in Südamerika, insbesondere die Wahl in Ecuador. Seiner Meinung nach sind die progressiven Regierungen in eine Falle geraten, weil si...
Odebrecht-Affäre stellt politische Klasse Brasiliens an den Pranger Von Andreas Behn (Rio de Janeiro, 15. März 2017, taz).- „Wir stehen vor der traurigen Tatsache, dass die Demokratie unter Beschuss steht,“ sagte Brasiliens Generalstaatsanwalt Rodrigo Janot und übergab dem Obersten Gerichtshof kistenweise Beweismaterial und eine höchst brisante Liste. Sie zählt die Politiker*innen auf, die von dem skandalträchtigen Baukonzern Odebrecht Bestechungsgeld erhalten haben sollen – eigentlich das gesamte Establishment in Brasilia: Mindestens ...
40 tote Jugendliche, drei Festnahmen (Berlin, 14. März 2017, poonal).- Nach dem verheerenden Brand in einem staatlichen Jugendheim in Guatemala am Morgen des 8. März ist die Zahl der Todesopfer auf 40 gestiegen. Alle Opfer sind Mädchen, meist zwischen 13 und 16 Jahren alt. Weitere zehn liegen noch im kritischen Zustand im Krankenhaus. Das Heim Hogar Seguro Virgen de la Asunción in San José Pinula in der Nähe der Hauptstadt Guatemala-Stadt war mit rund 800 Jugendlichen überfüllt; zudem hat es seit Jahren Hinwe...
Trotz Friedensprozess: Vertreibungen in Kolumbien gehen weiter (Caracas, 10. März 2017, telesur).- Obwohl der Friedensprozess in Kolumbien weiter voranschreitet, gehen die Vertreibungen weiter. Das teilte das UN-Flüchtlingskommissariat UNHCR am 10. März mit. Tausende Menschen mussten aufgrund des internen Konflikts fliehen; die häufigsten Opfer sind afrokolumbianische und indigene Gemeinschaften. „Nach dem Friedensabkommen mit der FARC-EP hat sich die Guerilla aus den Zonen zurückgezogen, die sie vorher kontrollierten. Nachdem die Arm...

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