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Bischof trifft Drogenboss in Guerrero Von Gerd Goertz (Mexiko-Stadt, 2. April 2018, npl).- Er hat es wieder getan. Der katholische Bischof Salvador Rangel Mendoza traf sich am Karfreitag (30.3.) mit einem „hohen Drogenboss“ und sprach Ostern offen darüber. Rangel Mendoza steht dem Bistum Chilpancingo-Chilapa im Bundesstaat Guerrero vor. Es ist eine der gewalttätigsten Diözesen in ganz Mexiko. Verschiedene Drogenkartelle kämpfen dort um die Vormachtstellung und Transportrouten. Viele arme Gemeinden leben vo...
Mord statt Tarifverträge – Torex Gold will weiter machen Von Nina Aretz (Berlin, 8. Februar 2018, npl)-. Seit dem 3. November 2017 befinden sich die Minenarbeiter*innen der Mine Media Luna in Cocula, Guerrero im Streik, um gegen die Entlassung von 600 Arbeiter*innen zu protestieren. Diese hatten sich der Bergbaugewerkschaft SNTMMSSRM (Sindicato de Trabajadores Mineros, Metalúrgicos y Similares de la República Mexicana) angeschlossen, da sie sich von dem unternehmerfreundlichen, größten mexikanischen Gewerkschaftsbund CTM (Conf...
Todesopfer bei Repression gegen Staudammwiderstand in Guerrero Von Philipp Gerber (Oaxaca-Stadt, 15. Januar 2018, npl).- Bei einem Polizeieinsatz in Acapulco, Guerrero, gegen Gegner*innen eines Staudammprojekts kamen mehrere Personen ums Leben, 25 Bauern wurden verhaftet. Der Einsatz erfolgte, nachdem in den Morgenstunden des 7. Januars bei einem Fest im Dorf La Concepción eine Schießerei ausbrach. Gemäß dem Sprecher des Staudammwiderstands CECOP, Marco Antonio Suástegui, wurden zwei Elemente der kommunitären Dorfpolizei bei einem...
Die Gewalt im Acapulco der Armen Von Abel Barrera, Leiter des Menschenrechtszentrums Tlachinollan* (Tlapa, Guerrero, 12. Januar 2018, la jornada).- Gegen drei Uhr morgens, als auf dem Dorfsportplatz getanzt wurde, sah ich, wie zwei Mitglieder der gemeindebasierten Polizei einer Person folgten, die auf das Comisariado zurannte [Büro des Comisario, dem Beauftragten für das Gemeindeland. Die Beauftragten werden in der Theorie von der Gemeindeversammlung gewählt. Oft erfolgt ihre Wahl aber unter Unregelmä...
Es stinkt zum Himmel und auf Erden (Mexiko-Stadt, 15. November 2017, la jornada/poonal).- Ausführliche Kommentierung überflüssig: Am 14. November verließen in Chilpancingo, der Hauptstadt des Bundesstaates Guerrero, mehr als 500 Beschäftigte der staatsanwaltschaftlichen Behörde Guerreros ihre Büros. Der Grund: Anhaltender unerträglicher Geruch aus dem angrenzenden Leichenschauhaus. Diese Einrichtung hat nach dem Bericht des La Jornada-Journalisten Sergio Ocampo eine Kapazität für 200 Kadaver. Tatsächlich stape...

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