Das könnte dich auch interessieren

Alarmstufe Rot auf dem mexikanischen Land (Mexiko-Stadt, 21. April 2018, la jornada).- Das mexikanische Land ist kein beschaulicher Ort mehr, um in Kontakt mit der Natur zu treten. Oder die Lebensform verschiedener Gesellschaften kennenzulernen, die von dem abhängen, was die Erde ihnen gibt. Es ist zu einem gefährlichen Ort geworden, begehrt von verschiedenen Interessen, die sich in die Quere kommen: Energie- und Rohstoffförderunternehmen, „Narcos“ [Mitglieder der Drogenkartelle], Agroindustrie, Grundstücksgesellscha...
Indigene Gemeinden in Chiapas unter Beschuss (Berlin/Mexiko-Stadt, 3. Mai 2018, desinformémonos/la jornada/poonal).- Im Landkreis Aldama im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas, in der Nähe des zapatistischen Regierungszentrums Oventic, schwelt seit Februar ein Konflikt um Einfluss und Land, bei dem vermehrt auch hochkalibrige Schusswaffen eingesetzt werden: Bisher wurden drei Menschen erschossen und hunderte vertrieben. Seit dem 15. April befinden sich mehrere Gemeinden in Aldama praktisch täglich unter Beschuss, wie d...
Fotograf des Massakers an Student*innen von 1971 gestorben (Mexiko-Stadt, 17. April 2018, desinformémonos/poonal).-Armando Lenin, Fotograf und Journalist aus dem mexikanischen Bundesstaat Guerrero, ist am 14. April im Alter von 80 Jahren gestorben. Er lebte in Cuernavaca und war an Prostatakrebs erkrankt. Armando Lenin war berühmt geworden durch die Fotos, die er 1971 von dem als "Halconazo" (etwa: "Jagd der Falken", Anm. d. Ü.) bekannt gewordenen Massaker an Student*innen gemacht hatte. Das Massaker, das auch als "Massaker vo...
Das Weltsozialforum 2018: Internationaler Treffpunkt mit Daseinsberechtigung (Salvador de Bahía, 19. März 2018, alai).- Die riesige Bundesuniversität in Ondina mitten im Zentrum von Salvador de Bahía im Nordosten Brasiliens sowie zehn andere Begegnungsorte in der ganzen Stadt kehren zur Normalität zurück: Nach dem Ansturm von 80.000 Menschen, die vom 13. bis zum 17. März an der letzten Ausgabe des Weltsozialforums (WSF) teilgenommen hatten, ist es jetzt, nach Ende dieses Treffens Zeit, Bilanz zu ziehen. Kaum ein Jahr zuvor einberufen; von einem ent...
Linke Überraschungen, Rechte Mehrheit – Parlamentswahlen in Kolumbien Von Katalina Vásquez Guzmán (Fortaleza, 15. März 2018, Adital/poonal).- Álvaro Uribe hat bei den Parlamentswahlen am 11. März 2018 massiv an Zustimmung verloren. Die Zahl der Wählerstimmen ging von mehr als zwei Millionen auf ungefähr 800.000 zurück. Von den momentan 102 Senator*innen verloren 27 ihren Sitz, unter ihnen wichtige Mitglieder der Ultrarechten wie José Obdulio Gaviria, Cousin von Pablo Escobar. Die rechten Parteien behalten trotzdem die Mehrheit. Die Parte...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.