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Streit um Diskriminierung beim Karneval in Rio Von Andreas Behn (Rio de Janeiro, März 2017, npl).- Noch Scherz oder schon Beleidigung? Beim Karneval in Rio geht es in diesem Jahr hoch her. Wegen rassistischer oder sexistischer Texte in den Karnevalsliedern werden einige Straßenumzüge in diesem Jahr auf zwar beliebte aber umstrittene Stücke verzichten. Einige Narren und Närrinnen warnen vor Spielverderber*innen. Andere pochen auf gegenseitigen Respekt, damit alle ihren Spaß haben. Wie üblich beginnt der Karneval ...
Streit beim Karneval in Rio Der Karneval in Rio war dieses Jahr ganz anders als sonst. Von Sparzwängen geprägt, in fragiler Sicherheitslage. Und dann gab es auch noch einen schweren Unfall mit einem Festwagen am Tag des Umzugs mit zwanzig Verletzten. Doch auch andere Debatten prägten die brasilianische Karnevalszeit und die Wochen davor. Noch Scherz oder schon Beleidigung? Wegen rassistischer oder sexistischer Texte in den Marchinhas, den Karnevalsliedern, haben einige Gruppen in Rio beschlossen in dies...
Sambaschule provoziert Agrobusiness beim Karneval in Rio Von Andreas Behn (Rio de Janeiro, 27. Februar 2017, taz).- Dieses Jahr bringt der Karneval in Rio Großgrundbesitzer*innen und die Agrarier-Fraktion auf die Palme. Unter dem Motto „Xingu, der Schrei aus dem Urwald“ wird die Sambaschule Imperatriz Leopoldinense am Karnevalswochenende bei ihrem Auftritt im berühmtem Sambadrom Abholzung und Umweltzerstörung anprangern. Es geht um Pestizide, Brandrodung, die Gewinninteressen des Agrobusiness und um die Folgen des umstritten...
onda-info 402 Am vergangenen Samstag, den 25. Februar, mussten Aktivistinnen von Women on Waves, die für das Recht auf sichere Abtreibung eintreten, einen Hafen in Guatemala verlassen. Ihr hört dazu einen kurzen Beitrag. Vor einem Jahr, am 3. März 2016, wurde in Honduras die Umweltaktivistin Berta Cáceres ermordet - wir kündigen die Veranstaltung an und erinnern an diese mutige Frau. Auch für unseren nächsten Beitrag bleiben wir in Honduras: Für LGBTI- und Trans*Personen ist die Situation ...
Putschplan im Audiomitschnitt: „Alles gebongt.“ Von Andreas Behn (Rio de Janeiro, 23. Mai 2016, npl).- Um die Korruptionsermittlungen zu stoppen, sei ein „nationaler Pakt“ notwendig, „samt Oberstem Gerichtshof, alle zusammen. Den Michel an die Spitze setzen, dann ist es endlich vorbei, basta.“ Romero Jucá spricht frei von der Leber weg, er ahnt nicht, dass sein Gegenüber alles mitschneidet. Dann bringt er es noch einmal auf den Punkt: „Die Regierung muss wechseln, um das Ausbluten zu stoppen“, sagt Jucá mit Blick au...

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