Parlamentsgruppe solidarisch mit Cuban Five


kuba Cinco heroes cuban five. Foto: Wikimedia Commons/Giorgiopilato(Brüssel, 25. April 2014, prensa latina).- Die kubanische Abgeordnete Yolanda Ferrer zeigte sich am 25. April in Brüssel im Namen ihres Landes dankbar für alle Solidaritätsaktionen, welche die Parlamentarische Gruppe der Belgisch-Kubanischen Freundschaft während der Legislaturperiode 2010-2014 durchgeführt hatten. Die Präsidentin der Kommission für Internationale Beziehungen des kubanischen Parlaments, der „Asamblea Nacional del Poder Popular“, bezog sich insbesondere auf den Einsatz für die Freilassung der „Cuban Five“, die „ungerechterweise“ in der USA verurteilt wurden.

Ferrer betonte den Rückhalt der belgischen Abgeordneten im Bezug auf „Los Cinco“, wie sie international genannt werden, ebenso wie die Annahme eines Beschlusses des Senats im Jahr 2011 um deren Freilassung zu fordern. Gerardo Hernández, Antonio Guerrero, Ramón Labañino, Fernando González und René González wurden von einem Gericht in Miami zu sehr hohen Strafen verurteilt, weil sie „ihr Volk vor organisierten, gewalttätigen Aktionen durch konterrevolutionäre Gruppen“ warnen wollten.

Fernando und René sind in ihr Heimatland zurückgekehrt, nachdem sie ihre Strafe vollständig abgesessen hatten, währenddessen Gerardo, Antonio und Ramón bald 16 Jahre im Gefängnis verbracht haben werden. Die kubanische Abgeordnete bat ihre belgischen Kolleg*innen, die Aktivitäten für die Rückkehr der drei „Antiterror-Aktivisten“ fortzuführen. Außerdem gab sie bekannt, dass es vom 5. bis 11. Juni in Washington eine Unterstützungsaktion zur Freilassung der Cuban Five geben werde.

Das belgische Parlament, welches sich aus dem Abgeordnetenhaus und dem Senat zusammensetzt, hat die Sitzungen der aktuellen Legislaturperiode beendet, da es durch die regionalen, förderalen und europäischen Wahlen am kommenden 25. Mai erneuert wird.

CC BY-SA 4.0 Parlamentsgruppe solidarisch mit Cuban Five von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Mord statt Tarifverträge – Torex Gold will weiter machen Von Nina Aretz (Berlin, 8. Februar 2018, npl)-. Seit dem 3. November 2017 befinden sich die Minenarbeiter*innen der Mine Media Luna in Cocula, Guerrero im Streik, um gegen die Entlassung von 600 Arbeiter*innen zu protestieren. Diese hatten sich der Bergbaugewerkschaft SNTMMSSRM (Sindicato de Trabajadores Mineros, Metalúrgicos y Similares de la República Mexicana) angeschlossen, da sie sich von dem unternehmerfreundlichen, größten mexikanischen Gewerkschaftsbund CTM (Conf...
Todesopfer bei Repression gegen Staudammwiderstand in Guerrero Von Philipp Gerber (Oaxaca-Stadt, 15. Januar 2018, npl).- Bei einem Polizeieinsatz in Acapulco, Guerrero, gegen Gegner*innen eines Staudammprojekts kamen mehrere Personen ums Leben, 25 Bauern wurden verhaftet. Der Einsatz erfolgte, nachdem in den Morgenstunden des 7. Januars bei einem Fest im Dorf La Concepción eine Schießerei ausbrach. Gemäß dem Sprecher des Staudammwiderstands CECOP, Marco Antonio Suástegui, wurden zwei Elemente der kommunitären Dorfpolizei bei einem...
Die Gewalt im Acapulco der Armen Von Abel Barrera, Leiter des Menschenrechtszentrums Tlachinollan* (Tlapa, Guerrero, 12. Januar 2018, la jornada).- Gegen drei Uhr morgens, als auf dem Dorfsportplatz getanzt wurde, sah ich, wie zwei Mitglieder der gemeindebasierten Polizei einer Person folgten, die auf das Comisariado zurannte [Büro des Comisario, dem Beauftragten für das Gemeindeland. Die Beauftragten werden in der Theorie von der Gemeindeversammlung gewählt. Oft erfolgt ihre Wahl aber unter Unregelmä...
Es stinkt zum Himmel und auf Erden (Mexiko-Stadt, 15. November 2017, la jornada/poonal).- Ausführliche Kommentierung überflüssig: Am 14. November verließen in Chilpancingo, der Hauptstadt des Bundesstaates Guerrero, mehr als 500 Beschäftigte der staatsanwaltschaftlichen Behörde Guerreros ihre Büros. Der Grund: Anhaltender unerträglicher Geruch aus dem angrenzenden Leichenschauhaus. Diese Einrichtung hat nach dem Bericht des La Jornada-Journalisten Sergio Ocampo eine Kapazität für 200 Kadaver. Tatsächlich stape...
Drei Jahre ohne die 43 aus Ayotzinapa Von Orlando Oramas Leon (Mexiko-Stadt, 26. September 2017, prensa latina).- Inzwischen sind schon drei Jahre vergangen, seitdem die 43 Studierenden aus der Escuela Normal Rural von Ayotzinapa spurlos verschwunden sind. Genauso wie der Verbleib der Studierenden ist auch der Umgang der Justiz mit diesem Verbrechen weiterhin ungewiss. Wieder einmal finden Demonstrationen und andere Protestaktionen statt, die von den Angehörigen der Jugendlichen angeführt werden. Die An...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.