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UN-Experte trifft Menschenrechtsaktivist*innen in Mexiko Von Philipp Gerber (Mexiko-Stadt, 27. Januar 2017, amerika21).- In Mexiko sind Menschrechtler*innen und Journalist*innen nach Ansicht eines ranghohen UN-Vertreters systematisch von Gewalt bedroht. Dies gelte vor allem, wenn es sich um Frauen oder Mitglieder indigener Gemeinden handelt. Auf diesen Umstand machte Michel Forst, Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen zur Situation von Menschenrechtsverteidiger*innen, zum Abschluss einer achttägigen Mexiko-Reise aufm...
Verteidigungsminister Cienfuegos: Keine Soldatenbefragung zu Ayotzinapa durch die CIDH Von Gerd Goertz (Mexiko-Stadt, 06. Dezember 2016, npl).- Das mexikanische Verteidigungsministerium hat Ende November zum wiederholten Mal ausgeschlossen, dass die Soldaten des 27. Infanteriebataillons von Iguala direkt vor Mitgliedern der Interamerikanischen Menschenrechtskommission (CIDH) zum Fall der 43 verschwundenen Studenten von Ayotzinapa aussagen werden. Bis heute ist die Rolle der zum Zeitpunkt des Verbrechens in der Nacht vom 26. auf den 27. September 2014 in ...
Ayotzinapa: CIDH widerspricht weiterhin der „historischen Wahrheit“ der mexikanischen Regierung (Mexiko-Stadt, 17. November 2016, poonal).- James Cavallaro, Präsident der Interamerikanischen Menschenrechtskommission (CIDH) forderte am 10. November vor der mexikanischen Presse die Regierung auf, ihre Narration über die gewaltsam verschwundenen Studenten der Lehreruniversität von Ayotzinapa im Bundesstaat Guerrero zu ändern. Mehrfach betonte er, die vom ehemaligen mexikanischen Generalbundesstaatsanwalt Jeśus Karam als „historische Wahrheit“ vorgetragene angebliche Verbre...
Guerrero: Das organisierte Verbrechen als bewaffneter Arm der Bergbauunternehmen Von Hermann Bellinghausen (Mexiko-Stadt, 5. November 2016, La Jornada).- Im Gebirge von Guerrero, zwischen den Regionen Costa Grande und Tierra Caliente sind Dutzende von Dörfern und Ejido-Siedlungen verlassen oder befinden sich in der Gewalt des organisierten Verbrechens. Sie sind praktisch menschenleer, abgesehen von den Bewohner*innen, die akzeptierten oder gezwungen wurden, für die Kriminellen zu arbeiten. Manuel Olivares, Leiter des Regionalen Menschenrechtszentru...
Polizeichef von Iguala verhaftet Von Wolf-Dieter Vogel (Berlin, 01. November 2016, npl).- Die Angehörigen der im mexikanischen Iguala verschwundenen Studenten können wieder etwas mehr Hoffnung hegen, dass der Verbleib ihrer Söhne oder Brüder aufgeklärt wird. Am vergangenen 21. Oktober verhafteten Sicherheitskräfte den ehemaligen Polizeichef der Stadt, Felipe Flores Velázquez. Der 58-Jährige gilt als einer der Hauptverantwortlichen des Massakers vom 26. und 27. September 2014, bei dem sechs Menschen ge...

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