Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Für die Legalisierung der Abtreibung! Feminist*innen erobern wieder die Straßen von Buenos Aires
97
(Buenos Aires, 5. Juni 2018, Marcha/poonal).- Am 4. Juni 2018 waren die Straßen wieder zum Bersten gefüllt: Die Forderung nach dem Gesetz zum Freiwilligen Abbruch der Schwangerschaft war deutlich. Gegen die machistische Gewalt, aber auch gegen die Strukturanpassungsprogramme und die Verarmung der Bevölkerung durch die Politik der Cambiemos-Regierung gingen die Leute auf die Straße. Die Chronik eines Tages, an dem der Regen weder den Farben noch der Freude etwas anhaben konnte...
Femizide reißen nicht ab
80
(Mexiko-Stadt, 17. Mai 2018, Desinformémonos).- Seit Anfang 2018 wurden in Mexiko bereits 673 Femizide registriert. Guanajuato, der Bundesstaat México, Veracruz, Guerrero, Puebla, Chihuahua, Mexiko-Stadt, Oaxaca und Baja California führen die Liste der absoluten Mordzahlen an. Diese Bilanz zieht die Aktivistin Verónica Villalvazo, bekannt als Frida Guerrera, während der Präsentation ihres Buches „#NiUnaMás” - Nicht eine mehr. Sie kritisiert, dass in einigen Bundesstaaten dies...
Alle 30 Stunden wird eine Frau ermordet
133
(Buenos Aires, 15. März 2016, telesur).- Die Femizidrate in Argentinien ist erschreckend hoch: Laut einer Studie der Organisation La Casa del Encuentro* wird alle dreißig Stunden eine Frau umgebracht. Zwischen 2008 und Oktober 2015 wurden im gesamten Land 2.041 Frauenmorde registriert. Im Jahr 2008 wurden 208 Morde an Frauen registriert, sowie elf weitere Tötungsdelikte an Männern und Kindern, die mit Femiziden in Verbindung standen. Die ermordeten Männer starben, weil sie...
„Nicht eine Frau weniger, nicht eine Tote mehr!“ (1)
24
von Ilka Oliva Corado (Concepción, 09. Juni 2015, medio a medio).- Diesen Ausspruch prägte im Jahr 1995 die mexikanische Dichterin und Aktivistin Susana Chávez Castillo. Im Jahr 2011 fiel sie selbst einem Mordanschlag zum Opfer, weil sie Gewaltverbrechen an Frauen öffentlich angeprangert hatte. In den 1990er Jahren formierten sich die Proteste gegen die Frauenmorde in der mexikanischen Stadt Juárez im Bundesstaat Chihuahua unter der von Castillo ausgedrückten Forderung. E...
Zehntausende gegen den Feminizid
10
Die größte Kundgebung fand in Buenos Aires vor dem Kongressgebäude statt. Teilnehmende waren Überlebende der geschlechtsbezogenen Gewalt, sowie Freund*innen und Familienangehörige. Die Kampagne #NiUnaMenos ist im März dieses Jahres ins Leben gerufen worden, nachdem die 19-jährige Daiana García tot in einem Sack unter einer Brücke aufgefunden worden war. Sie war von dem 38-jährigen Juan Manuel Fígola ermordet worden, der sie als seine Freundin bezeichnet hatte und sich nach de...