Neue App: Community-Radio auf dem Handy hören


Radio-app radcom-radios-app agencia-pulsar(Buenos Aires, 10. Dezember 2013, púlsar).- Ab dieser Woche kann eine App von RadCom Radios genutzt werden, um auf dem Mobiltelefon Programme von Community-Radios zu hören. Das Programm ist kompatibel mit iOS, Android und kann kostenlos von der Internetseite rebaixada.org/radcom heruntergeladen werden.

 

Bisher nutzen diese Möglichkeit 63 Radios, die Mitglied beim Weltverband der Community-Radios AMARC bzw. bei Proyecto Disonante, Rizoma de Radios Libres und Proyecto Oreja sind. Aus Deutschland sind bisher die freien Radios Querfunk, Bermuda Funk, Radio Unerhört Marburg und Radio Dreyeckland dabei.

Programm ist Ergebnis der Workshops von Rebaixada

Die App RadCom Radios wurde von dem Journalisten Arthur William bei Workshops des Projekts Rebaixada entwickelt, die an der Universität des Staates Rio de Janeiro stattfanden. Rebaixada erforscht die Verwendung neuer Technologien bei Kundgebungen und anderen Aktionen, die den kommenden sportlichen Mega-Events in Brasilien kritisch gegenüber stehen.

Laut Williams gibt es bereits andere Apps für Smartphones, doch sei es schwierig, damit die Community-Radios zu empfangen. Die neue App, so der Journalist, könne natürlich auch von anderen Radios genutzt werden.

 

Dieser Beitrag ist Teil unseres Themenschwerpunkts:

banner-entwicklung 2013 klein

 

 

CC BY-SA 4.0 Neue App: Community-Radio auf dem Handy hören von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Argentinische Radiokollektive trotzen rückschrittlicher Medienpolitik Von Christian Rollmann und Jessica Zeller(Buenos Aires-Berlin, 30. August 2016, npl).- Von 2009 bis 2015 hatte Argentinien ein neues, fortschrittliches Mediengesetz. Doch bereits kurz nach seinem Amtsantritt Ende vergangenen Jahres erklärte der rechtskonservative Präsident Mauricio Macri wesentliche Teile des Gesetzes per Dekret für ungültig. Seitdem liegt das Projekt auf Eis. Ungeachtet dessen streiten Medienaktivist*innen im Land weiterhin für ihr Recht auf Kommunik...
Urteil in der „Megacausa“ von Córdoba: „Dieser Prozess geht uns alle an!“ Von Ute Löhning(Berlin, 17. September 2016, npl).- Lebenslängliche Haftstrafen für 28 Militärs und Polizisten sind das Ergebnis eines der größten Menschenrechtsprozesse Argentiniens. In der sogenannten „Megacausa“ hatte die argentinische Justiz über Verbrechen in der zentralargentinischen Provinz Córdoba verhandelt. In Zeiten der rechts-konservativen Regierung Mauricio Macris fordern Menschenrechtsorganisationen, Basismedien und Bildungseinrichtungen die Aufklärung d...
El juicio es de todos! – Dieser Prozess geht uns alle an In argentinischen Medien wurde er schon als „Nürnberg von Córdoba“ bezeichnet. Mit der sogenannten „Megacausa“ geht einer der größten Menschenrechtsprozesse in der Geschichte des Landes zu Ende. Am 25. August wurde nach 350 Verhandlungstagen das Urteil gesprochen. Verhandelt wurden Verbrechen in den Jahren 1975 bis 1979, also während der argentinischen Diktatur und auch schon davor, in der zentralargentinischen Provinz Córdoba. Allein in "La Perla",  dem größten Folterlager ...
onda-info 389 Hallo und willkommen zum onda-info 389!Zunächst wie immer ein paar Nachrichten: Im nordargentinischen Córdoba ist einer der größten Prozesse Argentiniens zu Ende gegangen; verhandelt wurden Menschenrechtsverbrechen aus der Zeit der Diktatur und davor.Mexiko setzt neue Prioritäten in der Verbrechensbekämpfung. Gegen das organisierte Verbrechen eingesetzte Polizisten werden in den Kampf gegen protestierende Lehrer geschickt. Wer sich freut sind die Kartelle. Sie haben n...
Argentinische Radiokollektive trotzen rückschrittlicher Medienpolitik Von 2009 bis 2015 hatte Argentinien ein neues, fortschrittliches Mediengesetz. Doch bereits kurz nach seinem Amtsantritt Ende vergangenen Jahres erklärte der rechtskonservative Präsident Mauricio Macri wesentliche Teile des Gesetzes per Dekret für ungültig. Seitdem liegt das Projekt, das die Medienlandschaft Argentiniens demokratisieren sollte, auf Eis. Ungeachtet dessen streiten Medienaktivistinnen und -aktivisten weiterhin für ihr Recht auf Kommunikation. Sie machen freies...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *