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Atenco überall: düstere Perspektiven für die Menschenrechte in Mexiko Am 1. Dezember wird mit Enrique Peña Nieto der Verantwortliche für die gewaltsamen Repressionen von Atenco die Präsidentschaft Mexikos übernehmen. In dem Dorf wurden 2006 bei einem Polizeieinsatz zwei Menschen ermordet und zahlreiche Frauen von Sicherheitskräften vergewaltigt. Schon unter der Regierung seines Vorgängers Felipe Calderón werden die Menschenrechte mit Füßen getreten: im Namen des ,,Krieges gegen die Drogen starben mindestens 60.000 Menschen, zwischen 3000 und 10...
onda-info 211 Das Hauptthema der letzten Tagen und Wochen in Lateinamerika sind die Ereignisse in Peru. Wir haben bereits letzte Woche darüber berichtet, den Beitrag unter dem Titel "Blutbad in Peru" könnt Ihr Euch natürlich immer noch auf unserer Homepage: www.npla.de anhören.Auslöser für die zunächst friedlichen Proteste waren Gesetze zur Ausbeutung von Rohstoffen im Amazonasgebiet. Wie berichtet kam es am 5. Juni bei der Räumung einer Strassenblockade in der Nähe des Städ...
Blutbad in Peru Am Freitag den 5. Juni räumten Spezialeinheiten der peruanischen Polizei gewaltsam eine seit Wochen blockierte Verbindungsstrasse im Norden des Landes. Bei dem massiven Einsatz von Hubschraubern, Tränengas und Schusswaffen starben Dutzende Menschen. Ein Ausnahmezustand verhindert, dass Informationen über die Anzahl der Toten nach aussen dringen.Vorausgegangen waren zwei Monate friedlicher Proteste von indigenen Gruppen. Sie fordern die Rücknahme einer Reihe von Dekreten,...
onda-info 209 Der Konflikt zwischen indigenen Gruppen der Amazonasregion und der peruanischen Regierung weitet sich aus. Der Sprecher der indigenen Interessenvertretung rief sogar den „Aufstand“ aus. Ihr Protest richtet sich gegen die zerstörerische Ausbeutung von Bodenschätzen.Der guatemaltekische Präsident Alvaro Colom steht unter Druck. Der Anwalt Rodrigo Rosenberg wurde ermordet. Doch eine halbe Woche vor seiner Ermordung ließ er ein Video aufnehmen. In diesem bezichtigt er den Pr...
onda-info 206 Ein ausführlicher Beitrag beschäftigt sich mit der Situation im mexikanischen Norden. Der Drogenkrieg tobt dort unvermindert weiter, und inzwischen dämmert es auch der US-Regierung, daß dieser Krieg etwas mit dem Drogenkonsum und Waffenhandel im eigenen Land zu tun haben könnte. Doch die angedachten Massnahmen gehen in die falsche Richtung.Auch weiter südlich in Mexiko ist nicht eitel Sonnenschein. Die Arbeit für Menschenrechtsorganisationen im Bundesstaat Guerrero wird i...

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