Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Erneut indigener Aktivist ermordet
38
(Tegucigalpa, 18. Februar 2017, servindi/el libertador).- José de los Santos Sevilla, Angehöriger und Anführer der Tolupán, wurde in der Nacht des 17. Februar in Orica, 120 Kilometer nordwestlich der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa umgebracht. Die Täter*innen sind nicht bekannt. Wie der Bürgermeister der Gemeinde, Alexander Rodríguez, bestätigte, drangen fünf schwer Bewaffnete in Sevillas Haus im Viertel La Ceiba ein und töteten ihn mit mehreren Schüssen. Rodríguez bat ...
Maschinenbauer Voith stoppt Lieferung für Wasserkraftwerk in Honduras
152
Von Redaktion amerika21 (5. Mai 2016, amerika21).- Der deutsche Maschinenbaukonzern Voith hat am Mittwoch den Stopp seiner Lieferungen an das Wasserkraftwerk Agua Zarca in Honduras bekannt gegeben. Das Unternehmen begründete den Schritt mit den gewaltsamen Toden der beiden Mitglieder der Menschenrechts- und Umweltorganisation COPINH, Berta Cáceres und Nelson García. Beide Aktivist*innen hatten sich gegen das Wasserkraftwerkprojekt engagiert und waren im März unmittel...
Umweltschützer leben gefährlich. Zur Situation in Honduras.
97
Umweltaktivistinnen und -aktivisten leben gefährlich. Lateinamerika ist für sie weltweit die unsicherste Region. Ob im mexikanischen Bergland, im honduranischen Regenwald oder an der chilenischen Pazifikküste: Die Naturschutz-NGO Global Witness zählt in der Region jedes Jahr etwa 200 Morde an Personen, die sich für den Schutz der natürlichen Ressourcen stark machten – und verbunden damit häufig den Interessen großer Konzerne entgegentraten. Besonders brisant ist die Situation...
Indigene Rechte: Juristische Rückschritte und Einsatz der politischen Macht
52
(Mexiko-Stadt, 19. Februar 2019, La Jornada).- Wenn wir von der Beziehung des mexikanischen Präsidenten zu den indigenen Völkern, deren Territorien von Megaprojekten bedroht sind, sprechen, dann besteht ein Klima der Polarisierung und offener Konfrontation. Ich erwähne absichtlich den Regierungschef und nicht seine Ministerien oder die Unternehmen. Denn er stellt sich als Person in den Mittelpunkt seiner politischen Machtausübung, in der Gewissheit, dass 30 Millionen Wähler*i...
Indigener Aktivist vor Abstimmung über Kraftwerk Huexca ermordet
116
(Mexiko-Stadt, 22. Februar 2019, npl).- Am 20. Februar wurde der indigene Aktivist und Umweltschützer Samir Flores Soberanes vor seinem Haus in Amilcingo im Bundesstaat Morelos erschossen. Flores Soberanes war Mitglied der Volksfront zur Verteidigung von Land und Wasser in Morelos FPDTA (Frente de Pueblos en Defensa de la Tierra y del Agua de Morelos), die sich gegen den Bau des Wärmekraftwerks Huexca und einer dazu gehörigen Gaspipeline einsetzte. Beide sind Teil des von der...