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Umweltkatastrophe in Mariana: Unternehmen sollen zahlen Von Andreas Behn Der Ort Bento Rodrigues in der region Mariana kurz nach dem Unglück. Foto: Flickr/Rogério Alves/TV Senado (CC BY 2.0) (Rio de Janeiro, 12. Februar 2016, taz).- Eine beliebte Verkleidung beim diesjährigen Karneval in Mariana war Schlamm. Einfach brauner, lehmiger Schlamm von Kopf bis Fuß. Die Bewohner*innen der kleinen historischen Stadt mitten im gebirgigen Bundesstaat Minas Gerais erinnerten damit an die wohl größte Umweltkatastrophe Brasiliens. Vor h...
Die Tragödie von Mariana: Fischer*innen leiden unter den Auswirkungen der Schlammfluten (Fortaleza, 10. Dezember 2015, adital).- Fischer*innen aus 16 Bundesstaaten Brasiliens trafen sich zu einer „Umarmung für das Leben am Río Doce“, um die Auswirkungen der Umweltkatastrophe anzuprangern, die am 5. Oktober 2015 in der Stadt Mariana im Bundesstaat Minas Gerais durch den Bruch zweier Staudämme des Bergbauunternehmens Samarco verursacht wurde. Samarco ist ein Minenbetreiber und Unternehmen der weltweit operierenden Bergbaugesellschaften Vale und BHP Billiton. Fi...
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Hinhörer: Recht auf Stadt Hinhörer Onda „Hinhörer“: Menschenrechte in anderthalb Minuten auf den Punkt gebracht. Argumente, Infos und Straßenumfragen aus Deutschland und Lateinamerika. Heute: Recht auf Stadt
Komplizen der Militärdiktatur? Die Rolle von VW do Brasil und Mercedes Benz Argentina Rechtsanwältin Claudia Müller-Hoff und Gewerkschafter Lúcio Bellentani auf einer Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung im November in Berlin. Lúcio Bellentani aus Brasilien und Héctor Ratto aus Argentinien teilen ein ähnliches Schicksal. Beide Männer waren in den 1970er Jahren gewerkschaftlich und politisch aktiv und wurden deshalb unter den Militärdiktaturen ihrer Länder gefangengenommen und schwer gefoltert. Brisantes Detail: ihre damaligen Arbeitgeber – VW do Brasi...

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