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Umweltkatastrophe in Mariana: Unternehmen sollen zahlen Von Andreas Behn (Rio de Janeiro, 12. Februar 2016, taz).- Eine beliebte Verkleidung beim diesjährigen Karneval in Mariana war Schlamm. Einfach brauner, lehmiger Schlamm von Kopf bis Fuß. Die Bewohner*innen der kleinen historischen Stadt mitten im gebirgigen Bundesstaat Minas Gerais erinnerten damit an die wohl größte Umweltkatastrophe Brasiliens. Vor hundert Tagen, am 5. November, brach der Damm eines Klärbeckens einer Eisenmine im gleichnamigen Bezirk. Eine riesige S...
Die Tragödie von Mariana: Fischer*innen leiden unter den Auswirkungen der Schlammfluten (Fortaleza, 10. Dezember 2015, adital).- Fischer*innen aus 16 Bundesstaaten Brasiliens trafen sich zu einer „Umarmung für das Leben am Río Doce“, um die Auswirkungen der Umweltkatastrophe anzuprangern, die am 5. Oktober 2015 in der Stadt Mariana im Bundesstaat Minas Gerais durch den Bruch zweier Staudämme des Bergbauunternehmens Samarco verursacht wurde. Samarco ist ein Minenbetreiber und Unternehmen der weltweit operierenden Bergbaugesellschaften Vale und BHP Billiton. Fi...
Bergbaukatastrophe: Schlammlawine aus Rückhaltebecken verwüstet Minas Gerais von onda (Berlin, 24. November 2015, onda).- Am 5. November ist es in Brasilen zur bisher größten Umweltkatastrophe des Landes gekommen. Die Dämme von zwei Rückhaltebecken der Eisenerzmine Samarco sind gebrochen; eine riesige Schlammlawine wälzte sich ins Tal und begrub den Stadtteil Bento Rodrigues nahe der Stadt Mariana im Bundesstaat Minas Gerais im Südosten Brasiliens. Bis zu zehn Menschen starben, etwa 20 weitere werden noch vermisst. Von enormer Tragweite sind die ökol...
„Die progressiven Regierungen haben sich von linken Ideen entfernt“ Von Juan Carlos Véliz M. (La Paz, 2. März 2017, ihu-unisinos).- Der Umwelt- und Entwicklungs-Experte Eduardo Gudynas ist Direktor des Lateinamerikanischen Zentrums für Soziale Ökologie CLAES (Centro Latino Americano de Ecología Social) in Montevideo, Uruguay. In dem folgenden Interview analysiert er die Krise der progressiven Regierungen in Südamerika, insbesondere die Wahl in Ecuador. Seiner Meinung nach sind die progressiven Regierungen in eine Falle geraten, weil si...
onda-info 403 Hallo und willkommen zum onda-info 403! Nach Nachrichten aus Mexiko und Guatemala steht in den Beiträgen vor allem Zentralamerika auf dem Zettel. Zunächst geht’s nach Nicaragua. Die Wirtschaftsentwicklung unter dem neuen Dauerpräsidenten Ortega ist positiv, die Kriminalität gering. Dafür spielen Pressefreiheit und die Achtung der Menschenrechte im System Ortega eine untergeordnete Rolle. Für den zweiten Beitrag haben wir die afro-indigenen Garífuna in Honduras besucht. Sie so...

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