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Bericht vom Zapatistinnentreffen in Chiapas Politik, Sport und Kultur standen im Mittelpunkt des dreitägigen “Ersten Internationalen Politischen, Sportlichen und Kulturellen Treffens für Frauen, die kämpfen”, das vom 8. bis zum 10. März 2018 im Süden Mexikos stattfand. Die Zapatistas hatten Frauen aus aller Welt zu dem Treffen in dem selbstverwalteten Bezirk Morelia in den Bergen von Chiapas eingeladen. Ihre Motivation: sie wollten der ersten indigenen Präsidentschaftskandidatin Mexikos, Marichuy, ordentlich Anschub le...
onda-info 431 Hallo und willkommen zum onda-info 431! Wer hätte das gedacht? Brasiliens Ex-Präsident Lula da Silva, Ikone der brasilianischen Arbeiterpartei, sitzt im Gefängnis. Vorausgegangen war ein zähes juristisches Tauziehen, in dem nicht nur Politiker und Juristen, sondern auch Massenmedien und das Militär mitgemischt haben. Jetzt ist Lula in Haft, während viele andere Minister und Präsidenten, denen ebenfalls Korruption vorgeworfen wird, weiterhin in Freiheit sind. Gerechtigkeit ...
Das Weltsozialforum 2018: Internationaler Treffpunkt mit Daseinsberechtigung Von Sergio Ferrari (Salvador de Bahía, 19. März 2018, alai).- Die riesige Bundesuniversität in Ondina mitten im Zentrum von Salvador de Bahía im Nordosten Brasiliens sowie zehn andere Begegnungsorte in der ganzen Stadt kehren zur Normalität zurück: Nach dem Ansturm von 80.000 Menschen, die vom 13. bis zum 17. März an der letzten Ausgabe des Weltsozialforums (WSF) teilgenommen hatten, ist es jetzt, nach Ende dieses Treffens Zeit, Bilanz zu ziehen. Kaum ein Jahr zuvor...
USA drohen, Soldaten an die mexikanische Grenze zu schicken Von Wolf-Dieter Vogel (Mexiko-Stadt, 5. April 2018, taz/npl).- US-Präsident Donald Trump will Soldaten an die Grenze zu Mexiko schicken. Damit will der Staatschef verhindern, dass weiterhin Migrant*innen illegal in die USA einreisen. Da ihm bislang der Kongress die Gelder für dem Bau seiner im Wahlkampf versprochenen Mauer zwischen den beiden Staaten nicht genehmigt und auch die mexikanische Regierung nicht bereit ist, den Wall zu finanzieren, sei dieser Schritt dringe...
Yoreme-Dörfer: Indigene Paradiese oder totgeschwiegene Gewalttaten? Von R. Aida Hernández Castillo (Mexiko-Stadt, 8. März 2018, La Jornada).- 2017 das erste Mal in die Heimat meiner Grosseltern im Yoreme-Territorium im Bundesstaat Sinaloa zurückzukehren, war eine erschütternde Erfahrung. Es war das gewalttätigste Jahr der vergangenen zwei Jahrzehnte. Die familiären Yoreme-Wurzeln waren im Anekdotenschatz der Familie verschüttet – ausgelöst durch den Rassismus in der mexikanischen Gesellschaft, der dazu führt die indigenen Abstammungen ...

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