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Karawane der Migrant*innen: Massenfestnahmen und ein tödlicher Unfall
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(Oaxaca-Stadt, 22. November 2018, educaoaxaca/telesur).- Am 21. November wurden im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas 500 Teilnehmer*innen der sechsten Karawane der Migrant*innen von 200 Bundespolizisten und Beamt*innen der Nationalen Einwanderungsbehörde Mexikos INM (Instituto Nacional de Migración) festgenommen. Die größtenteils aus El Salvador stammende Gruppe, der auch acht Minderjährige und einige Frauen angehörten, wurde von den Behörden in der chiapanekischen Gemeind...
Interview: Eine „Armee der Armen“ zieht in die USA
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(Mexiko-Stadt, 16. November 2018, npl).- Tausende Migrant*innen aus Mittelamerika ziehen in großen Gruppen in Richtung USA. Sie nennen sich Karawane, Via Crucis oder Trek, Menschenrechtsorganisationen und die katholische Kirche sprechen von einem Exodus, Soziologen von einer sozialen Bewegung. Während US-Präsident Trump mit Militäreinsätzen droht, engagieren sich zivilgesellschaftliche Organisationen für die Menschenrechte von Migrant*innen und Flüchtenden und leisten humanit...
Fünf Karawanen aus Zentralamerika ziehen weiter Richtung Norden
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(Berlin, 12. November 2018, poonal).- Am 12. Oktober startete die erste Karawane aus Honduras Richtung Norden in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Mittlerweile sind es fünf Karawanen, die sich aus Zentralamerika auf den Weg gemacht haben. Vor allem aus Ländern in denen überdurchschnittlich viele Einwohner*innen in Armut leben und von Gewalt betroffen sind: Honduras und El Salvador. Aber auch Migrant*innen aus anderen Ländern haben sich angeschlossen, da die gemeinsame Migr...
Trump und der zentralamerikanische Exodus
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(Mexiko-Stadt, 28. Oktober 2018, npl).- Die Caravana de Migrantes ist weiter auf dem Weg durch Mexiko Richtung Norden. Als im US-Kongresswahlkampf nützliche Reaktion schickt US Präsident Donald Trump die Armee an die Grenze und droht den zentralamerikanischen Herkunftsländern mit dem Entzug der Wirtschafts- und Entwicklungshilfe. Doch Expert*innen in Zentralamerika und Mexiko sagen, dass gerade diese angeblichen „Hilfen“ ein wesentlicher Grund dafür sind, dass die Menschen au...
„Das ist keine Karawane, sondern ein Exodus“
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(Mexiko-Stadt, 23. Oktober 2018, cimacnoticias).- Zehn Tage, nachdem sich die Migrant*ìnnenkarawane an einem Busbahnhof in Honduras auf den Weg gemacht hat, sind 7.111 (Stand: 23. Oktober) Menschen zu Fuß unterwegs in die USA. Etwa 50Prozent (3.300) sind Frauen und Mädchen, die sich aufgrund der unsicheren Lage und der speziell gegen die weibliche Bevölkerung gerichteten Gewalt gezwungen sahen, ihr Land zu verlassen und sich ungeachtet der möglichen Risiken und Gefahren auf d...