Mexiko Mittelamerika

Mexikanische Behörden retten 68 Migrant*innen aus Zentralamerika


Die Großstadt Reynosa an ruhigeren Tagen. Foto: Wikipedia(Guatemala-Stadt, 26. Mai 2014, cerigua).- Mitarbeiter*innen der mexikanischen Bundespolizei sowie des Marineministeriums retteten 68 Migrant*innen aus Zentralamerika, die in den Städten Reynosa und Madero im an die USA grenzenden Bundesstaat Tamaulipas gefangen gehalten wurden. Die Zentralamerikaner*innen konnten während zwei Operationen am vorletzten Maiwochenende befreit werden, wobei sieben Personen festgenommen sowie Waffen beschlagnahmt wurden, darunter ein Granatwerfer, so die Grupo de Coordinación Tamaulipas (GCT).

Während des ersten Einsatzes in der Stadt Reynosa wurden die Sicherheitskräfte auf bewaffnete Personen aufmerksam, die auf offener Straße Schüsse abgaben. Als sie entdeckt wurden, richteten diese ihre Waffen gegen die Beamten und ergriffen die Flucht. Bei der Sicherstellung des Fahrzeugs der Angreifer konnten die Polizist*innen einen Honduraner befreien, der sie über weitere gefangene Migrant*innen informierte. So konnten 15 weitere Personen befreit werden, die zusammengepfercht in einem Zimmer festgehalten worden waren.

Während des zweiten Einsatzes in der Stadt Madero befreiten die Sicherheitsleute bei einer Hausdurchsuchung 52 weitere Migrant*innen, 41 davon aus Honduras, fünf aus El Salvador und sechs aus Guatemala.

Die 68 befreiten Personen wurden im Beisein von Beamt*innen der Migrationsbehörde an einen unbekannten Ort in Sicherheit gebracht. Die Sicherheitskräfte konnten ein Gewehr, 12 Patronen, neun Granaten, zwei Langwaffen und einen Granatwerfer sicherstellen. Unter den Festgenommenen war auch ein Minderjähriger von 16 Jahren.

 

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