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Fremdbestimmte Körper: Abtreibungsverbote in Lateinamerika Lateinamerika ist weltweit einer der Kontinente mit den schärfsten Abtreibungsgesetzen. Frauen oder Mädchen, die nach Vergewaltigungen schwanger wurden, deren Leben in Gefahr oder der Fötus nicht überlebensfähig ist, wird in vielen lateinamerikanischen Ländern eine Abtreibung verboten.  Welche gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse stehen hinter dieser Gesetzgebung? Wie sieht die konkrete Situation in den jeweiligen Ländern aus? Und wo können Verteidigerinnen von Frauen- und M...
Großdemo fordert Recht auf Abtreibung Von Tamara Vidaurrázaga Aránguiz (Santiago de Chile, 14. März 2016, SEMlac).- Am 8. März, dem international in der Tradition feministischer Kämpfe stehenden Frauentag, gingen etliche Chilen*innen in Santiago auf die Straße, um für respektvolle Geburtshilfe und würdige Arbeitsplätze, vor allem aber für das Recht auf Abtreibung einzutreten. Mit rund 20.000 Demonstrant*innen war dies die größte feministische Mobilisierung seit dem Ende der Diktatur Alberto Pinochets. Z...
Gericht verhindert Entkriminalisierung der Abtreibung (Fortaleza, 23. Dezember 2015, adital).- Nach der Annullierung der Strafrechtsreform bleibt der Schwangerschaftsabbruch in der Dominikanischen Republik auch weiterhin uneingeschränkt eine Straftat. Präsident Danilo Medina hatte am 19. Dezember 2014 die umfassende Reform des Strafrechts verkündet und damit die Einstufung der Abtreibung als Straftat in drei Fällen aufgehoben: Wenn die Schwangerschaft eine Risiko für das Leben oder die Gesundheit der Mutter darstellt, wenn der F...
onda-info 442 Hallo und willkommen zum onda-info 442! Nach einem Haufen Nachrichten aus Brasilien, Mexiko, Kolumbien und Deutschland haben wir zunächst einen Mini-Beitrag aus dem Norden Argentinien für euch: Das Sekretariat für Menschenrechte der Provinz Chaco sichert den im Norden Argentiniens lebenden indigenen Familien mehr staatliche Unterstützung zu. Dazu gibt's Musik der Toba von Samuel Acosta aus dem Chaco. Und anschließend haben wir ein Interview mit Andrea Lammers vom Oe...
Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Diskriminierung und Anstiftung zum Hass in Costa Rica (San José, 25. August 2018, Derecho Internacional Público/poonal).- Die politische Krise, die am 18. April in Nicaragua losgetreten wurde, hat zu einem massiven Zustrom von Nicaraguaner*innen nach Costa Rica geführt. Durch die bislang vorherrschende Tradition der Offenheit wurden zunächst keine fremdenfeindlichen Aktionen registriert. Doch am 18. August hatte eine kleine Gruppe im zentral gelegenen Parque de la Merced in der Hauptstadt San José eine Demonstration gegen nicara...

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