Mexiko

Mehr Sicherheit für Journalist*innen in Lateinamerika


von Gabriela Mendoza Vázquez

Logo des INSI(Mexiko-Stadt, 24. August 2011, cimac).- Wie der Blog „Periodismo en las Américas“ (Journalismus in Amerika) berichtet, werden das Internationale Institut für Sicherheit im Pressedienst INSI (International News Safety Institut) und die brasilianische Vereinigung für investigativen Journalismus Abraji (Associação Brasileira de Jornalismo Investigativo) in der brasilianischen Stadt São Paulo eine Anlaufstelle für lateinamerikanische Journalist*innen schaffen.

Das Büro wird die Journalist*innen der Region in sicherheitsrelevanten Themen ausbilden und den Austausch von Informationen fördern. Ebenso sollen jene Reporter*innen beraten werden, die in einem gefährlichen Umfeld arbeiten.

Am ersten September sind die Journalistinnen Ana María Marcela Yarce Viveros und Rocío González Trápaga ermordet aufgefunden worden. Damit sind seit Beginn 2011 in Mexiko bereits acht Journalisten und Journalistinnen ermordet worden. Seit dem Jahr 2000 beläuft sich die Zahl der getöteten Journalist*innen in Mexiko auf 84.

CC BY-SA 4.0 Mehr Sicherheit für Journalist*innen in Lateinamerika von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

„Ich will ins Netz“: Schnelles Internet als Menschenrecht Gibt es ein Grundrecht auf schnelles Internet? Diese Frage ist nicht neu. Während in Deutschland ein Rechtsanspruch auf schnelles Internet ab dem Jahr 2025 angestrebt wird, haben andere Länder längst Fakten geschaffen. Nicht nur digitale Streber wie Finnland und Estland, nein auch die Philippinen und Brasilien haben sich sich bereits vor Jahren per Gesetz zum Internet für alle verpflichtet. Zumindest auf dem Papier. Denn um auch das letzte Atoll oder den hintersten Winkel des...
Brasilien – Statt fortschrittlicher Migrationspolitik Kriminalisierung von Flüchtenden Vielen Flüchtenden gilt Brasilien wegen seiner Gastfreundschaft als ideales Fluchtland. Doch wer dort Asyl bekommt, ist oft mit vielerlei Vorurteilen konfrontiert. Derzeit sind es vor allem Menschen aus Venezuela, die die Grenze Richtung Brasilien überschreiten und – vorerst – bleiben wollen. Die Zahl der Asylanträge ist 2017 in die Höhe geschnellt. Und die neue, konservative Regierung setzt alles daran, künftig die Flucht in Land zu erschweren.  Den Poonal-Artikel zu dies...
Uruguay: Zwischen Straflosigkeit und Aufklärung Uruguay ist heute eine der fortschrittlichsten Demokratien der Welt. Doch hat es das Land geschafft seine jüngere Geschichte aufzuarbeiten? Wenn die Vergangenheit unter Beteiligung der Zeitzeugen aufgeklärt werden soll, dann ist jetzt die letzte Chance, denn sowohl Täter, als auch Opfer werden nicht mehr lange leben... Wir hören einen Beitrag von Valentin der Negri. Er wagt einen Rückblick auf die Militärdiktatur der siebziger und achtziger Jahre und geht der Frage nach, wi...
Live-Radio mit Matraca am 8. Februar 2018! Actividad en español y alemán con traducción // Veranstaltung auf deutsch und spanisch: „La resistencia mapuche  en Chile y Argentina“//"Der Widerstand der Mapuche in Chile und Argentinien" //   Am 8. Februar 2018, 19h im Aquarium in Berlin-Kreuzberg. Radio-Livestream: http://giss.tv/interface/?mp=matraca.ogg und im VLC-Player: http://giss.tv:8000/matraca.ogg
Dahinten, da ist was rot – Frauen in der Colonia Dignidad Wenig ist bekannt über das Leben von Frauen in der Colonia Dignidad. Jener deutschen Sektensiedlung im Süden Chiles, die der Laienprediger Paul Schäfer 1961 mit einigen Gefolgsleuten gegründet hatte. In der Colonia Dignidad waren massive Menschenrechtsverletzungen gegen Bewohnerinnen und Bewohner an der Tagesordnung. Während der chilenischen Diktatur wurden auf dem Gelände Oppositionelle gefoltert und ermordet. Welche Rolle spielten Frauen in der deutschen Siedlung? Wie habe...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.