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„Die Zeit der Frauen ist gekommen“
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Von Wolf-Dieter Vogel (Mexiko-Stadt/Tuxpán, 17. Januar 2018, taz).- Seit über zwei Stunden warten ihre studentischen Anhänger*innen, als María de Jesús Patricio Martínez erscheint. Die Abenddämmerung wirft ein warmes Licht auf die präkolumbianischen Motive, die das Bibliotheksgebäude der Nationaluniversität in Mexiko-Stadt zieren. Traditionell in bestickter Bluse gekleidet steigt die Frau vom Volk der Nahua auf die Bühne. Auf dem Kopf trägt sie eine Blumenkrone, um den...
Marichuy als indigene Kandidatin für die Präsidentschaftswahlen 2018 registriert
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Von Knut Hildebrandt (Berlin, 25. Oktober 2017, onda).- Am 7. Oktober 2017 ließ sich María de Jesús Patricio Martínez als unabhängige Kandidatin für die Präsidentenwahlen 2018 registrieren. Beim Verlassen der Nationalen Wahlbehörde erklärte die von ihren Anhänger*innen Marichuy genannte María de Jesús Patricio, dass sie nicht als eine weitere Einzelkandidatin zur Wahl antritt. Vielmehr kandidiere sie als Sprecherin des Indigenen Regierungsrates CIG, welcher kollektiv d...
Indigene Präsidentschaftskandidatin in Mexiko nominiert
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(Berlin, 31. Mai 2017, poonal).- Am Sonntag, 28. Mai wählten gut eintausend Delegierte des Nationalen Indigenen Kongresses CNI (Congreso Nacional Indigena) María de Jesús Patricio Martínez zur ersten indigenen Präsidentschaftskandidatin Mexikos. Patricio Martínez ist Sprecherin des Indigenen Regierungsrates CIG (Concejo Indígena de Gobierno) und wird für diesen bei den Präsidentschaftswahlen 2018 als unabhängige Kandidatin antreten. Die 53-jährige Nahua-Indigene stammt aus Tu...
Indigene Kandidatin tritt bei Präsidentschaftswahl an
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Von Ulrike Bickel (07. Januar 2017, amerika21).- Bei den Präsidentschaftswahlen 2018 werden indigene Gruppierungen mit einer eigenen unabhängigen Kandidatin antreten. Darauf verständigten sich der Nationale Indigene Kongress CNI (Congreso Nacional Indigena), ein Zusammenschluss verschiedener ethnischer Gruppen, und die Guerillaorganisation Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung EZLN (Ejército Zapatista de Liberación Nacional). Die Entscheidung wurde bei einem gem...
San Andrés: 20 Jahre später
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von Luis Hernández Navarro (Mexiko-Stadt, 26. Januar 2016, La Jornada).- Vor 20 Jahren, am 16. Februar 1996, wurden in San Andrés Sakam’chén de los pobres die Abkommen von San Andrés über Indigene Rechte und Kultur unterschrieben. Ohne Fototermin setzten Zapatist*innen und Bundesregierung ihre Unterschrift unter die ersten substantiellen Vereinbarungen, die sich auf die Ursachen bezogen, die zum bewaffneten Aufstand der chiapanekischen Indios führten. Obwohl die Zentr...